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Die mit dem Hund spricht

Auch die vierjährige Hündin Rosie flüstert ihrem Frauchen und Tierkommunikatorin Marietta Dahnke ihre Sorgen ins Ohr (Foto: sum)

Mariette Dahnkeaus Himmelpforten nimmt telepathisch Kontakt zu Vierbeinern auf


sum. Himmelpforten. Es klingt schon etwas überirdisch, wenn die 62-Jährige über ihre Gabe spricht. Aber verzweifelte Tierbesitzer vertrauen auf ihr Können. Marietta Dahnke aus Himmelpforten ist Tierkommunikatorin und behauptet, sie könne auf telepathischer Ebene mit Tieren sprechen.

Für ihre "Gabe" benötigt sie nicht viel. "Die Besitzer schildern in einer E-Mail ihr Problem und schicken mir ein Foto von ihrem Tier", erzählt Marietta Dahnke, "dann begebe ich mich in den Alphazustand und versuche auf geistiger Ebene Kontakt aufzunehmen." Steht die Verbindung, kann sie dem Tier Fragen stellen und erhält auch Antworten: "Wenn ich einen Hund frage, was er gerne frisst, sagt er es mir oder schickt mir zum Beispiel ein Foto von einem Leberwurstbrot."

Im "normalen" Leben arbeitet Marietta Dahnke als Technische Angestellte in Stade. Doch nach Feierabend kommt das zweite Ich zum Vorschein. "Ich wollte schon immer gern mit Tieren arbeiten", erklärt die alleinstehende Frau. Als sich vor 14 Jahren die in Fachkreisen berühmte Tierkommunikatorin Amelia Kinkade aus Amerika in Nordkehdingen ankündigte, ergatterte Marietta Dahnke einen der 40 heiß begehrten Workshop-Plätze. An nur einem Wochenende erhielt sie das nötige Handwerkszeug, um das "Sprechen" mit den Tieren zu erlernen.
In der Regel braucht sie nicht zu ihren "Patienten" nach Hause zu fahren. Während eines Telefonats mit dem Tierbesitzer verschafft Marietta Dahnke sich einen ersten Eindruck. Mit Hilfe eines speziell erstellten Fragenkatalogs und einem Pendel oder einer Einhandrute versucht sie dann, einen Befund zu erstellen. Und wenn sie nicht weiterhelfen kann, rät sie auf jeden Fall den Gang zum Tierarzt.

Die Tierkommunikatorin weiß, dass es Menschen gibt, die sie belächeln. Aber sie weiß auch genau, was sie bewirken kann: "Ich bin keine Heilerin, aber ich kann herausfinden, was die Tiere haben und was ihnen hilft." Und nicht immer sind die Vierbeiner krank, sondern haben einfach Sorgen. "Manchmal erzählt mir ein Tier, dass es die ständigen Streitereien zwischen Frauchen und Herrchen leid ist und sich deshalb kratzt oder beißt", erzählt die Hundebesitzerin.

Auch mit ihrer Lhasa-Apso-Hündin Rosie nimmt Frauchen regelmäßig Kontakt auf. Die vierjährige Hündin ist im Januar zweifache Mama geworden und eigentlich wollte Marietta Dahnke einen der Welpen behalten: "Doch dann hat Rosie mir ins Ohr geflüstert, dass sie lieber mit mir alleine bleiben möchte."