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Friseursalon im Miniformat

Ihren Frisörsalon hat Helga Jüptner mit gewöhnlichen Alltagsgegenständen eingerichtet

Helga Jüptner ist leidenschaftliche Miniaturistin und liebt fantasievolle Puppenstuben


sum. Hammah. Ihre Handtaschensammlung passt in eine Schmuckschatulle. Im ersten Stock ihres Hauses steht das Hexenhaus neben der Kirche und in der Garage gibt es eine Tankstelle, eine Motorradwerkstatt und einen Friseursalon. Helga Jüptner (61) aus Hammah ist seit vielen Jahren Miniaturistin mit Leib und Seele.

„Die Liebe zu Puppenhäusern hatte ich schon als kleines Mädchen“, erzählt die fröhliche Mutter zweier erwachsener Kinder. Eine richtige Leidenschaft wurde daraus jedoch Ende der achtziger Jahre nach einem längeren Amerika-Aufenthalt. Dort war schon damals das Einrichten von Puppenhäusern ein anerkanntes Hobby und Helga Jüptner hatte bei ihrer Rückkehr viele Ideen im Gepäck.

Ihr erstes eigenes Werk war ein kleines Arbeitszimmer in einem runden Obstkarton. „Nur den Sekretär habe ich mir besorgt“, berichtet die Miniaturistin, für die das Selberbauen der Einrichtung bis heute ihr Steckenpferd ist: „Puppenhausmöbel kaufen kann doch jeder.“ Für die verheiratete Hobbybastlerin ist es mittlerweile ein Leichtes, aus einem Knopfhörer einen Fön zu basteln oder aus einem Stück Seife ein Waschbecken für einen Mini-Friseursalon zu modellieren.

"Alle meine Räume erzählen eine Geschichte“, erklärt Helga Jüptner, die am liebsten in aller Ruhe ihrem Hobby nachgeht und dabei voll und ganz in ihre Puppenwelt eintaucht.

Stolz zeigt sie die zahlreichen Kreationen und man merkt sofort, dass ihr einige Stuben besonders ans Herz gewachsen sind. Dazu zählt insbesondere das dunkle Hexenhaus im Maßstab 1: 12, das mit seinen Details, wie den bewohnten Spinnweben oder dem Tisch mit allerlei Hexengebräu-Zutaten für Gänsehaut sorgt. Ganz besonders glänzen die Augen von Helga Jüptner aber, wenn sie die kleine Waschküche zeigt, an deren Leine Stücke des Hochzeitsschleiers ihrer Mutter hängen.

Allmählich geht der Miniaturistin zu Hause der Platz aus. rend sie im Moment noch ganz besinnlich den Fußboden in einem kleinen Weihnachtszimmer verlegt, weiß Helga Jüptner nämlich schon ganz genau, was in die leerstehenden Puppenhäuser im Flur einziehen wird: „Ein Museum - und ein Puff.“

Workshops für Pupenstuben-Fans

Helga Jüptner teilt ihre Leidenschaft gerne mit anderen und gibt regelmäßig Puppenstuben-Workshops. Wer sich gerne einmal Anregungen und Anleitungen holen möchte, kann sich bei der Minipuppen-Liebhaberin melden.

Sie brauchen viel Platz

Vor einigen Jahren gründetet die heitere Stubenausstatterin die Gruppe „Minipatches“ und trifft sich regelmäßig mit ihren acht Kolleginnen. Dabei werden gemeinsam neue Kreationen ausgetüftelt und einmal im Jahr eine Ausstellung organisiert. Gerne würde Helga Jüptner einige ihre Miniaturwerke dauerhaft in einer Ausstellung unterbringen, ist bislang aber noch nicht fündig geworden.

• Kontakt Helga Jüptner, Telefon: 04144 - 4917