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Gemeinsam auf Fischjagd gehen

Der Großenwördener Hof dien den Angelkameraden aus Großenwörden seit 2008 als Vereinslokal und Treffpunkt

Angelkameradschaft Großenwörden trifft sich regelmäßig zum Angeln an der Oste


sum. Es ist fünf Uhr am Sonntagmorgen. Jeder normale Mensch würde sich noch einmal genüsslich im Bett herumdrehen. Nicht so die Männer der Angelkameradschaft Großenwörden. Sie begeben sich um diese frühe Zeit zur Fischjagd an die Oste.

Im Februar 1977 trafen sich dreizehn Freizeitangler aus der Umgebung in der damaligen Gaststätte Frieda Stechmann und beschlossen, in den Sommermonaten regelmäßig gemeinsam auf Fischfang zu gehen. Sechs von ihnen zählen noch heute zur Truppe, die mittlerweile auf 30 aktive Angler angewachsen ist. Zu ihnen gehören u.a. Berthold Polnau und Günter Kück, die der Kameradschaft 34 Jahre lang vorstanden und ihre Ämter 2011 an Bernd Kück (Vorsitzender) und Michael Witt (Gewässerwart) abgegeben haben.

2008 wurde der langjährige Vorsitzende Berthold Polnau von der Osteland AG für sein Engagement rund um den Tier- und Naturschutz an der Oste mit dem Goldenen Hecht ausgezeichnet. Der ebenfalls noch aktive Angelkamerad Dietrich Meyn erhielt diese Auszeichnung im gleichen Jahr für seinen tatkräftigen Einsatz bei der Gestaltung des Ostedeiches.

Grundvoraussetzung für einen Beitritt zur Angelkameradschaft Großenwörden ist der Sportfischerschein, der mit zwölf Jahren gemacht werden kann. Außerdem müssen potentielle "Neukameraden" in einen der benachbarten großen Angelvereine eintreten, die Fischereirechte in der Oste haben. Nach einem Probejahr steht der gemeinschaftlichen entspannten Freizeitgestaltung dann nichts mehr im Wege.

Im Mai beginnt die Saison der Hobbyfischer mit dem obligatorischen "Anangeln" in der Oste. Je nach Tidenhöhe kann es sein, dass sich die Gruppe erst am Nachmittag oder eben schon früh morgens trifft. Dann heißt es bei Wind und Wetter: "Ruhe bewahren, bis einer anbeißt". So manchem sind dabei auch schon mal die Augen zugefallen und der Nachbarangler musste Weckdienst leisten. Hauptsächlich dient die Oste als "Jagdrevier". Ab und zu versuchen die Männer aber auch im Dorffleet oder in einem der umliegenden Seen ihr Glück.

Und im Anschluss an die Fischwaid treffen sich die Männer gerne zum gemeinsamen Essen, um auf "Anglerlateinisch" über ihren Fang zu berichten.