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Jahrmarktspaß in Oldendorf

Viel zu gucken hatten Melina (li.) und Romina Blanckhaus. Auch Mama Ramona und Papa Benny waren mit dabei (Foto: am)
am. Oldendorf. Jedes Jahr befindet sich am ersten Mittwoch im Oktober die Hauptstraße in Oldendorf im Ausnahmezustand. Wo sonst Autos fahren, reihen sich beim Jahrmarkt Buden, Karussells und Fahrgeschäfte ein. Menschen aus dem Ort und aus der Umgebung strömen in das Geestdorf, um sich im Rummel zu vergnügen. Zum traditionellen Wurstanbiss am Vormittag reiste auch Landrat Michael Roesberg an.
"Es war wieder ein toller Markt", sagt Oldendorfs Bürgermeister Johann Schlichtmann. "Wir hatten super Wetter und es sind zahlreiche Familien mit ihren kleinen und großen Kindern gekommen." Viele Besucher bummelten auf der Vergnügungsmeile mit sichtlich guter Laune. Kinder versuchten sich beim Entenfangeln, beim Auto-Scooter oder ließen sich bunte Zöpfe ins Haar flechten. Auch Ramona und Benny Blanckhaus aus Brobergen besuchten mit ihren Töchtern Melina (3) und Romina (1) den Jahrmarkt. "Wir sind jedes Jahr hier, das ist für die Kinder ein Riesenspaß", sagt Ramona Blanckhaus.
Dabei hätte der Jahrmarkt in diesem Jahr fast nicht stattfinden können. Durch die Sperrung auf der B74 wird der Verkehr über die L114 durch Oldendorf geleitet. "Es war nicht ganz einfach, aber letztendlich haben wir eine Lösung gefunden", so Schlichtmann. Vom Pkw bis zum 40-Tonner mussten alle Verkehrsteilnehmer die kleinen Seitenstraßen in Oldendorf benutzen. "Dabei kam es zu einigen Schäden an den Geh- und Fahrradwegen", sagt Schlichtmann, "aber im Großen und Ganzen ist alles gut verlaufen." Gedulden mussten sich die Fahrer einiger Schwerlastransporter. Sie hatten Teile für den Windpark Engelschoff geladen und mussten am Seitenstreifen bis Donnerstag früh pausieren.