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Komplikationen beim Oste-Deichbau

Deichbau an der Oste in Hechthausen (Foto: sb)

Weicher Untergrund: Neues Bauwerk in Hechthausen-Klint sackt ab

tp. Hechthausen. Baustopp am Oste-Bogen in Hechthausen-Klint (Landkreis Cuxhaven) am Rand der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten: Wegen extremer Setzungen am neu errichteten Deich, der an der Flussbiegung um 25 Meter ins Binnenland verlegt wurde, gab der Untergrund aus weichem Moorboden nach, sodass die zu einem Wall aufgeschütteten Sandmassen rund einem Meter absackten.

Ein Experte warnte vor einem Grundbruch, bei dem der Boden verdrängt wird und das neue Hochwasserschutzbauwerk absinkt oder sich verschiebt. Der Fachmann riet zu einem langsameren Weiterbau, um einer Überlastung des Bodens entgegenzuwirken. Derzeit ruht der Sandtransport zur Baustelle.

Wie berichtet, ereignete sich vor einigen Jahren bei Kranenburg ein Grundbruch im Stader Kreisgebiet. Auf WOCHENBLATT-Nachfrage erteilt Oste-Deichverbands-Geschäftsführer Ulrich Gerdes für Hechthausen-Klint Entwarnung. Die Setzung habe nachgelassen, sodass er einen Grundbruch weitestgehend ausschließt. Ab Mitte August sollen die Restarbeiten erledigt werden. In den Jahren 2017 und 2018 sollen 63.000 Kubikmeter Kleiboden auf den neuen Deich aufgetragen und der Deichverteidigungsweg gebaut werden.

• Der Neubau des insgesamt 1,8 Kilometer langen Bauabschnittes kostet sechs Millionen Euro.