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Kultur für Jung und Alt

Mitglieder des Tanzkreises Engelschoff vor ihrem "Engelschopper Danz- und Klönhus"

Beim Tanzkreis Engelschoff beginnt die Weihnachtszeit gleich nach den Sommerferien


sum. Im „Engelschopper Danz- un Klönhus“ herrscht schon im September Weihnachtsstimmung. Denn dort haben nach den Sommerferien die Proben für das Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ begonnen, das in der Adventszeit aufgeführt wird.

Vor fünf Jahren hatte Vereinsmitglied Sylvia Grove-Dittmer vom Tanzkreis Engelschoff die Idee, ein Theaterstück für kleine Zuschauer aufzuführen. Das Besondere an diesen Aufführungen ist, dass schon der Nachwuchs im Grundschulalter die Möglichkeit hat, Bühnenluft zu schnuppern. Die Gruppe hat sich den Märchen der Gebrüder Grimm verschrieben und lockte damit im vergangenen Jahr mehr als 600 Kinder nach Engelschoff.

Dabei begann die Geschichte des Vereins 1980 zunächst tatsächlich mit dem Tanzen. Die örtliche Landjugend übte für den jährlichen Ernteball immer einige Volkstänze ein und hatte so viel Spaß bei der Sache, dass man beschloss, einen Tanzkreis zu gründen. Drei Gruppen mit kleinen und großen Tänzern waren bis Mitte der 1990-iger Jahre bei vielen Dorffesten und Feierlichkeiten zu sehen. Nach einigen Jahren Pause flammte die Lust auf Volkstanz vor Kurzem wieder auf und eine Gruppe aus Engelschoff übt seit einiger Zeit gemeinsam mit einer Truppe aus Assel.

Seinen Mittelpunkt hat der Verein in dem vor zwanzig Jahren in Eigeninitiative errichteten "Engelschopper Danz- und Klönhus", das seitdem als Dorfgemeinschaftshaus dient. In den Räumen, die auch vermietet werden, finden Hochzeiten, Geburtstage und viele vom Tanzkreis organisierte kulturelle Veranstaltungen statt. Dazu gehört neben dem jährlichen Weihnachtsmärchen auch der plattdeutsche Dreiakter, der jedes Jahr zur Osterzeit an mehreren Abenden einem begeisterten Publikum vorgeführt wird.

Ein schwerer Schlag für die Vereinsmitglieder war der plötzliche Tod des langjährigen Ersten Vorsitzenden Hans Heinrich Heinsohn im November vergangenen Jahres. "Heini hat alles für den Verein getan", erklärt Kirsten Stüven-Diercks, die im Frühjahr gemeinsam mit Britta Nagel den Vorsitz übernommen hat. Doch sie ist stolz darauf, dass in dieser schweren Zeit alle mit anpackten. Die Aufgaben wurden neu verteilt und der Tanzkreis ist noch ein bisschen mehr zusammengewachsen.

• Weitere Informationen auf www.tanzkreis-engelschoff.de