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Schützenfest in Heinbockel: Festball mit den Colorados

Wann? 10.05.2015 11:45 Uhr bis 11.05.2015 21:00 Uhr

Wo? Schießsportanlage, Heinbockel DE
Als neues Königspaar grüßen Harald Widera und Annegret Haack (Foto: Jan-Hermann Haack)
 
Verlebten ein schönes Regentenjahr: Günther Hahn und Susanne Willmann (Foto: Archiv)
Heinbockel: Schießsportanlage | sb. Heinbockel. Im Geestdorf Heinbockel wird dieses Wochenende Schützenfest gefeiert. Das Programm im Überblick:

Samstag, 9. Mai
• 11.45 Uhr: Antreten an der Schützenhalle. Abmarsch mit dem Heinbockeler Spielmannszug zur Einholung des Kinderkönigs, der Kinderkönigin, des Jungschützenkönigs und der Jungschützenkönigin
• 15 bis 17 Uhr: Schießen auf allen LG- und KK-Ständen in der Schützenhalle
• 20 Uhr: Großer Festball mit der Tanzkapelle Colorado. Große Tombola. Eintritt: 6 Euro (auch für Vereinsmitglieder)
• 21 Uhr: Ehrungen und Proklamation der Vereinsmeister und des Königs aller Könige

Sonntag, 10. Mai
• 6 Uhr: Großes Wecken durch den Spielmannszug beim Ersten Vorsitzenden, Königin, Vereinswirt und König
• 11.30 Uhr: Antreten an der Schützenhalle. Abmarsch mit dem Heinbockeler Spielmannszug und der Blaskapelle Parusel zur Einholung des Schützenkönigs und der Schützenkönigin
• 15 bis 17 Uhr: Schießen auf allen LG- und KK-Ständen in der Schützenhalle. Für Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen sorgt die Blaskapelle Parusel. Nach Umzugsende große Tombola durch die Schützenjugend. Erster Preis ist ein halbes Schwein, es locken weitere Fleischpreise
• 17 Uhr:Preisverteilung

Freitag, 15. Mai
• 19.30 Uhr: Preisverteilung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Preise, die nicht innerhalb einer Woche abgefordert werden, fallen an den Verein zurück.

Das sind die neuen Majestäten

In Heinbockel werden der neue König und die neue Königin bereits eine Woche vor dem Schützenfest ermittelt und proklamiert. Neuer Schützenkönig ist Ehrenpräsident Harald Widera (64), Schützenkönigin wurde Annegret Haack (56). Beide haben ihre Würde schon zum zweiten Mal inne: Harald Widera war 1997 bereits Schützenkönig, Annegret Haack war 1999 Königin. Die Hausfrau hatte in der Nacht vor der Proklamation sogar davon geträumt, proklamiert zu werden.

Schützenkönig Günther Hahn verlebte ein tolles Jahr: „Alles war einfach wunderbar!“

„Wunderbar!“ Dieses Wort fällt immer wieder, wenn Günther Hahn (57) von seinem Jahr als Schützenkönig in Heinbockel erzählt. „Es war ein wunderbares Jahr mit wunderbaren Erlebnissen“, sagt er. „Alles war einfach wunderbar!“

Dabei ist Günther Hahn in Sachen Regentschaft ein alter Hase. Im Jahr 1999 war er schon einmal Schützenkönig, zusätzlich war er acht Mal Adjutant des Königs. „Dieses Jahr habe ich allerdings besonders bewusst genossen“, erzählt Hahn. „In meinem ersten Königsjahr 1999 war ich stark eingespannt, jetzt habe ich mir mehr Zeit genommen und alles noch intensiver erlebt.“

Über seinen Erfolg an der Königsscheibe im vergangenen Frühjahr hat sich Günter Hahn sehr gefreut. „Die Konkurrenz ist bei uns immer groß“, sagt der Sportschütze, der regelmäßig auf dem Schießstand anzutreffen ist und auch an der Winterrunde teilnimmt. Früher habe er für die Wettkämpfe sehr ehrgeizig trainiert, heute sieht er das Ganze etwas Lockerer. „Der Schützenverein ist für mich viel mehr als Sport“, betont Günther Hahn. „Die Kameradschaft und das Miteinander sind für mich das A und O.“

Wie nah man sich im Schützenverein steht, beweist unter anderem ein kleines Büchlein, dass dem Schützenkönig besonders viel bedeutet. Jung­schützenkönigin Lara Kück hatte vergangenen Sommer zum Schützenfest in Düdenbüttel ein leeres Album mitgenommen und Vereinskameraden und Freunde gebeten, für ihren Schützenkönig Günter Hahn liebe Grüße und Widmungen hineinzuschreiben. „Als man mir das Album am Ende des Abends überreichte, war das der schönste Moment meines Königsjahres“, sagt die Majestät.

Sehr viel Spaß hatte Günter Hahn mit seinem Hofstaat, angefangen von seinen Adjutanten über Königin Susanne Willmann und ihren Adjutantinnen bis zu den Jungschützen. Gute Unterstützung und reichlich Gaudi erlebte er auch mit seinen Kameraden vom „Club 100“. Das 21-köpfige Team zahlt jedes Jahr in eine interne „Königsversicherung“ ein. Das Geld wird dann gemeinsam „verjubelt“.

Für zehn Jahre ist Günther Hahn im Schützenverein Düdenbüttel auf die Königswürde gesperrt. „Ich könnte mir vorstellen, noch einmal um den Titel zu kämpfen“, sagt er. „Voraussetzung ist allerdings, dass ich dann körperlich noch fit genug bin, um alle mit dem Amt verbundenen Pflichten zu erfüllen.“

Neben dem Schützenverein verbringt der Maurer im Ruhestand viel Zeit mit seinem zweiten Hobby: der Pferdezucht. Günter Hahn besitzt 17 Island­pferde und ist passionierter Turnierreiter.