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Touristischer Erlebnispfad durch Moor und Wälder in Oldendorf

Das Hohe Moor soll touristisch besser erschlossen werden (Foto: Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten)

Gute Ideen stammen aus der Zukunftswerkstatt / Kosten: rund 682.000 Euro

tp. Oldendorf. Die ehrenamtliche Arbeit im Rahmen des Bürgerbeteiligungs-Projektes Zukunftswerkstatt der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten trägt Früchte: Nach einer Idee des Landkreises Stade entwickelten die Beteiligten der Arbeitsgruppe „Natur, Tourismus und Heimatpflege“ einen touristischen „Erlebnispfad Moor-Wasser-Wald“ zwischen dem Hohen Moor und den Sunder Seen in Oldendorf.

Die Kosten belaufen sich auf rund 682.000 Euro. Die Kalkulation ist laut der Fachbereichsleiterin, Erste Samtgemeinderätin Ute Kück, jedoch noch vage. Dem kommunalen Leitbild "Naherholung und Erhalt der Landschaft" folgend, sollen die Gebiete „Teichgut Sunde“ mit mehreren kleinen Seen, die Bachniederung „Kohlspring“ und das „Hohe  Moor“ für Naherholungsuchende erschlossen werden. Dazu hat das Göttinger Büro für Umweltmedien, „Signatur“, ältere Pläne des Kreis-Naturschutzamtes weiterentwickelt.

Der bestehende, 2,5 Kilometer lange Naturlehrpfad in Sunde soll zu einem neun Kilometer langen Rundweg entlang von Teichen, Waldstücken und des Baches bis ins Hohe Moor erweitert werden. An einem Dutzend sogenannter Erlebnisstationen erfahren Spaziergänger Interessantes über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des vielseitigen Naturraumes. Die Themen reichen vom Obstanbau über Fischteiche bis Klima und Tierwelt des Waldes.

Zum Konzept gehören u.a. Abbildungen, Skulpturen und Tafeln mit kurzen Texten. Zur Verbesserung der Infrastruktur sind Sitzgelegenheiten, Fahrradständer, ein Pkw-Stellplatz am Hohen Moor, Spender für Hundekotbeutel und der Umbau einer Wanderhütte angedacht.

"Wir stehen noch ganz am Anfang", sagt Ute Kück. Grünes Licht gab jüngst der Kultur- und Tourismusausschuss, deren Mitglieder sich sich einstimmig für die Weiterverfolgung des Projektes aussprachen. Seitens der Kommune will man nun Fördermöglichkeiten ausloten. Der Landkreis als Eigentümer stellt kein Geld in Aussicht, will aber Flächen und Wege zur Verfügung stellen.