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Wer spendet Stühle für die Kirche?

Stefan Meier, Kirchenvorstandsmitglied und Bauausschussvorsitzender der St.-Martins-Gemeinde, im Gotteshaus

Teurer Umbau des Gotteshauses St. Martin in Oldendorf / Gemeinde bittet um Unterstützung

tp. Oldendorf. Die Sanierung der rund 800 Jahre alten Feldsteinkirche St. Martin im Zentrum von Oldendorf läuft auf Hochtouren: Pünktlich zu den Konfirmationen Mitte April soll der Umbau, der im vergangenen Sommer begann, abgeschlossen sein. Bis dahin muss die Kirchengemeinde noch ein Problem lösen. Es gibt zu wenige Stühle. St. Martin bittet um Spenden.
"Die Handwerker sind gut im Rennen", sagt Stefan Meier (47), Kirchenvorstandsmitglied und Bauausschussvorsitzender der Martins-Gemeinde. Die veraltete Elektrospeicher-Heizung wurde bereits ausgebaut. Derzeit verlegen Bauprofis eine Fußbodenheizung, die der Kirchenkreis Stade mit 70.000 Euro bezuschusst. Den Rest der Bausumme von rund 350.000 Euro bestreitet die Gemeinde mit Eigenmitteln, die zum Großteil aus einem viele Jahre zurückliegenden Grundstücksverkauf stammen.
Das Geld ist nahezu komplett verplant: für einen neuen Holzboden, einen hellen Anstrich der Wände und Decken, die Reinigung der Holzelemente, das spezielle Lichtkonzept mit Illumination sakraler Kunstgegenstände und des Altars sowie für einen barrierefreien Zugang durch bisher zugebaute Südtür, die auf den neuen Dorfplatz mit Remise für Veranstaltungen führt.
Um das Gotteshaus an die Anforderungen zeitgemäßer Gottesdienstformen mit Tanz, Spiel und Musik und für besondere Veranstaltung - etwa zum "Oldendorfer Kultursommer" - anzupassen, wurden außerdem die Kirchenbänke nach hinten versetzt. Im vorderen Kirchenschiff und im Altarraum werden künftig Stühle aufgestellt, die bei Bedarf beiseite geräumt werden können.
Da die Kirche vorerst kein Geld für neues Mobiliar übrig hat, bittet die Gemeinde um Möbelspenden: Wer brauchbare Stühle übrig hat, gibt sie im Gemeindehaus an der Hauptstraße ab. Die Sitzgelegenheiten sollen später durch eine einheitliche Einrichtung ersetzt werden.