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Alternativen zum Einkaufszentrum in Himmelpforten

Viktor Pusswald leistet einen Redebeitrag zum Thema Regionalmarkt

Runde zwei der Bürgerbeteiligung: Info-Abend der Initiative "Rettet den Steinmetz-Park"

tp. Himmelpforten. Mit Kurzvorträgen, Workshops und einer Diskussion zum geplanten Einkaufszentrum in der Ortsmitte von Himmelpforten geht die Aktion "Wir machen unsere Bürgerbeteiligung selbst" am Mittwoch, 27. Januar, 19 Uhr, in der Villa von Issendorff in die zweite Runde.

Während seitens der Politik bislang wenige Details zu dem Einzelhandelsvorhaben an die Öffentlichkeit gelangten, setzt sich die lokale Initiative „Rettet den Steinmetzpark“ weiter für den Erhalt des gleichnamigen Wäldchens ein. Dieses soll zugunsten des neuen von der ostfriesischen Bünting-Gruppe geplanten Einkaufszentrums gefällt werden soll.

Zu der Aktivistengruppe gehören Fledermausexperten, Ehrenamtliche von Umweltorganisationen sowie der Grünen. Die Mitglieder fordern, wie berichtet, eine stärkere Beteiligung an der Entscheidung hinsichtlich des aus ihrer Sicht "übergroßen Einkaufszentrums", das die vorhandene Einzelhandelslandschaft möglicherweise zerstören und an andere Stelle im Ort Leerstände verursachen könnte.

Redebeiträge kommen von dem Edeka-Kaufmann Michael Tiedemann aus Oldendorf und von Bernhard Baumgärtel von der Einzelhandelskette Coop/Sky, die in Himmelpforten einen Supermarkt betreibt. Weiter erläutert Architekt Viktor Pusswald aus Estorf alternative Pläne mit Regionalmarktständen mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen von Hofläden, Imkern, Geflügelzüchtern und Obstbauern aus der Umgebung als Ergänzung eines deutlich kleineren Einkaufszentrums. Die Biologin Alisa Steinberger aus Kranenburg spricht über ihre Einschätzung der Artenvielfalt im Steinmetzpark und den Wert dieses Biotops für das Ortsbild.

Nach den Kurzvorträgen sollen Teilnehmer in kleinen Gruppen weitere Alternativen zum Einkaufszentrum ausloten.

Auf WOCHEBLATT-Nachfrage erklärt Bürgermeister Bernd Reimers: "Es gibt noch nichts Neues." Die Gemeinde plane ihrerseits an einem noch offenen Termin im Februar eine Info-Veranstaltung. Kommune und Vertreter der Investorengruppe Bünting würden dann erklären, "warum die Planungen so langsam voranschreiten".
http://www.rettet-den-steinmetzpark.de