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Begehrtes Bauland in Himmelpforten

Erschließungsstraße im künftigen Neubaugebiet bei der Porta-Coeli-Schule II (Foto: tp)

Politik sucht neue Flächen für Wohnhäuser und Gewerbe

tp. Himmelpforten. Für das zweite schulnahe Baugebiet „Bei der Porta-Coeli-Schule II“ in Himmelpforten laufen die Erschließungsarbeiten für rund 90 Wohnhäuser (das WOCHENBLATT berichtete). Währenddessen sucht die Politik schon nach weiteren Flächen für Häuslebauer. Auch für Gewerbe sollen langfristig weitere Areale zur Verfügung gestellt werden.

Für diese beiden Zwecke hat sich der Planungsausschuss der Gemeinde auf seiner jüngsten Sitzung auf elf potenzielle Flächen mit insgesamt rund 76 Hektar Größe verständigt. Sie sollen als Entwicklungsräume in den neuen Flächennutzungsplan der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten aufgenommen werden. Weder die tatsächliche Bebauung noch die zeitliche Reihenfolge ist allerdings abschließend geklärt. Politische Abstimmungen sind nötig, ein Planungsbüro und der Landkreis Stade als Genehmigungsbehörde müssen konsultiert werden.

Der größte Flächenpool für weitere Wohnhäuser liegt östlich und südlich der Porta-Coeli-Schule. Wegen des weichen und nassen Moorbodens sind dort zunächst bodenkundliche Untersuchungen nötig. Weiteren Baugrund gibt es im Bereich Löhe, beiderseits der Landesstraße 113. Insgesamt seien Baugrundstücke wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase in der Gemeinde heiß begehrt, sagt die Grünen-Ratsfrau Ursula Männich-Polenz. Gleichzeitig würden Flächen immer knapper. Bauwillige konkurrierten mit der Landwirtschaft und dem Naturschutz, der Ausgleichsflächen verlange. Sie regt in diesem Zusammenhang an, innerörtliche Baulücken zu schließen und ältere Wohnhäuser zu sanieren.

Raum für Gewerbeansiedlungen steht vor allem am Rand des bestehenden Gewerbegebietes in Neu Kuhla zur Verfügung. Da die Fläche Richtung Oldendorf durch den Windpark begrenzt wird, ist laut Männich-Polenz eine Expansion entlang der Bundesstraße 73 nahe der künftigen Trasse der Küstenautobahn am wahrscheinlichsten.