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Brücke in Breitenwisch als Tourismus-Motor

Schmale Bachquerung aus einem Telegrafenmast und Holz (Foto: tp)

Neue Bach-Querung soll Teil eines Gesamtkonzepts werden

tp. Breitwenwisch. Schafe auf grünen Wiesen, Rad- und Wanderwege, Kanäle, Windräder und ganz viel Stille: Großes Erholungspotenzial hat die Oste-Marsch in der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten. Doch ganz am Ende der Dorfstraße in der Himmelpfortener Mitgliedsgemeinde Breitenwisch gibt es ein Nadelöhr: die provisorische, schmale Brücke über den Burgbeckkanal am Ende der Dorfstraße. Die Politik hat jetzt auf Betreiben der CDU-Fraktions-Chefin Kirsten Stüven-Diercks erneut die Diskussion um den Bau einer neuen Brücke aufgenommen, um den Fahrrad- und Wandertourismus anzukurbeln.

Nach Beratungen im Bau- und Wegeausschuss soll das Thema zunächst auf Samtgemeinde-Ebene weiter diskutiert werden. Die Samtgemeinde habe die Hoheit über die Tourismus-Planungen und mehr Chancen auf Bewilligung von Fördermitteln, sagt Himmelpfortens Gemeindebürgermeister Bernd Reimers. Die angedachte neue Brücke als Ersatz für die vor 15 Jahren von Freiwilligen aus gespendetem Holz und einem Telegrafenmasten gebauten Behelfsbrücke müsste deutlich breiter ausfallen. Denn Fahrräder passen nur knapp über die Brücke, für Anhänger und Kinderwagen ist die Bach-Querung nicht möglich. Zudem ist der Deich am Burgbeckkanal unbefestigt und nach Regen rutschig.

Die neue Brücke soll Teil eines Gesamtkonzeptes für die Oste-Region werden. Als nächstes befasst sich die Arbeitsgruppe Tourismus, die Fremdenverkehrsprojekte nach dem Leitbild der Samtgemeinde, "Zukünftig, natürlich, liebenswert", entwickelt, mit dem Vorhaben. Das Treffen am Donnerstag, 6. April, um 19 Uhr im Rathaus ist öffentlich.