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Bürger gegen Windgiganten in Oldendorf

Melanie Böker (re.) und Henner Gast (Mitte) überreichen die Unterschriftenliste an Bürgermeister Johann Schlichtmann (Foto: tp)

"Windpark Ost": Aktivisten fordern mit mehr als 500 Unterschriften Höhenbegrenzung auf 150 Meter

tp. Oldendorf. Weit mehr als 500 Unterschriften gegen "Windgiganten vor unserer Haustür" sammelten die Aktivisten aus der Blumensiedlung in Oldendorf. Die Unterschriften richten sich gegen die von dem Bremer Projektentwickler "wpd AG", und einer örtlichen Eigentümergemeinschaft geplanten neuen Windkraftanlagen im „Windpark Ost“ mit einer Rotorblatthöhe von 200 Metern. Die Gegner fordern eine Höhenbegrenzung der Anlagen auf 150 Meter nebst weiteren Einschränkungen. Ein entsprechendes Forderungspapier samt Unterschriftenliste übergaben die Anwohner am Donnerstagabend bei einer Einwohnerversammlung im Gasthof Heins an Bürgermeister Johann Schlichtmann.

Die Mitglieder der Sprechergruppe um die Eheleute Nils und Melanie Böker hegen Hoffnung, noch auf die am Dienstag, 26. Januar, ausstehende Entscheidung des Gemeinderates über den Bebauungsplan zum „Windpark Ost“ (Kuhla) Einfluss nehmen zu können.

Der zu erweiternde Windpark reicht in das Gebiet der Nachbargemeinde Himmelpforten hinein. Dort entschied sich der Rat bereits mehrheitlich für die 200 Meter hohen Mühlen.

Nach aktuellem Planungsstand sollen auf dem Gebiet der Gemeinde Oldendorf langfristig zwei größere Anlagen errichtet werden, in Himmelpforten drei.

Mehr zu der von knapp 100 Zuschauern besuchten Versammlung, bei der wpd-Experten für die 200-Meter-Variante warben, lesen Sie in einer kommenden WOCHENBLATT-Ausgabe.