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Der Hausmeister zieht um

Der Hausmeister-Bungalow der Porta-Coeli-Schule

Platz für Sozialarbeit / "Geesthopper" wollen den in Bungalow der Porta-Coeli-Schule nutzen

tp. Himmelpforten. Die Schulsozialarbeiter „Geesthopper“ des Diakonieverbandes benötigen dringend Platz, und der Hausmeister der Porta-Coeli-Schule in Himmelpforten räumt bereitwillig das Feld. Wenn der Rat der Samtgemeinde Himmelpforten auf seiner Sitzung am Donnerstag, 27. März, um 19.30 Uhr im Rathaus einem entsprechenden Antrag der Schule stattgibt, wird der Flachdach-Bungalow des Hausmeisters als Raum für die Sozialarbeit umgewidmet.

Laut Himmelpfortens Bürgermeister Bernd Reimers hat der zuständige Schulausschuss dem Rat bereits eine einstimmige Beschlussempfehlung gegeben.
Hintergrund des Antrages ist nach Reimers' Angaben eine stetig wachsende Zahl von Kindern, die individuelle Betreuung benötigen, seitdem die Schule 2011 zur Oberschule mit Gymnasialzweig ausgeweitet wurde und den Ganztagsbetrieb aufgenommen hat.

Schulsozialarbeiter kümmern sich derzeit an zwei Nachmittagen pro Woche in dem neben der Schule gelegenen Jugendhaus „Himmel und Hölle“ der Samtgemeinde Himmelpforten. Doch wegen des steigenden Arbeitsaufkommens drohen Nutzungskonflikte mit anderen Gruppen.

Deshalb wollen die "Geesthopper" Hausaufgabenhilfe, Karate-Training, Spielen und Co. künftig in der Hausmeisterwohnung anbieten. Der Flachdachbungalow mit großem Wohnzimmer und Wohnküche sei gut für diesen Zweck geeignet, so Bürgermeister Reimers. Die Umbaukosten wolle der Diakonieverband übernehmen. Die Samtgemeinde, die Schulträgerin und Eigentümerin der Hausmeisterwohnung ist, muss künftig auf die Mieteinnahmen verzichten. Ansonsten entstehen der Kommune keine weiteren Kosten.

Unterdessen hat der Hausmeister schon eine neue Wohnung ins Visier genommen: Im Neubaugebiet, das neben der Porta-Coeli-Schule entsteht, ist eine schmucke Doppelhaushälfte frei.

• Weitere Ratsthemen sind die Ausweitung der Pkw-Stellplatzfläche gegenüber der Ex-Molkerei in der Mitgliedsgemeinde Hammah sowie die Ausweisung von Wohnbauflächen in Burweg und Heinbockel.