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Die Verwaltung will aufrüsten

Das Bürgerbüro in Oldendorf wird weniger besucht als das in Himmelpforten (Foto: tp)
sb. Oldendorf-Himmelpforten. Mehr Personal und eine teilweise neue Raumaufteilung für mehr Bürgernähe - das hat sich die Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten auf ihre Fahnen geschrieben. Damit folgt der Samtgemeinderat den Empfehlungen der Untersuchungs-Gesellschaft NSI Consult, die die Verwaltung der jungen Geest-Samtgemeinde in den vergangenen Monaten gründlich unter die Lupe genommen hatte. "Wir wollten wissen, was wir bei unserer täglichen Arbeit noch besser machen können", sagt Samtgemeinde-Bürgermeister Holger Falcke.

Erstes Ergebnis der Untersuchung: Die Verwaltung macht schon sehr vieles richtig. Allerdings empfehlen die Fachleute, die Mitarbeiter, die im direkten Bürgerkontakt stehen, besser im Rathaus zu platzieren. "Für Besucher ist es beispielsweise einfacher, wenn sie bei Behördengängen alle Ansprechpartner auf einer Etage, vorzugsweise im Erdgeschoss, finden", erklärt Holger Falcke. Deshalb wird in den kommenden Monaten ein teilweise neues Raumkonzept erstellt. Dabei wird die mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgende Einrichtung einer Kfz-Zulassungsstelle in Himmelpforten bereits berücksichtigt.

Wohl einmalig in der Samtgemeinde ist das Betreiben von zwei Verwaltungssitzen: Im Rahmen der Fusion hatte die Verwaltung beschlossen, sowohl das Rathaus in Himmelpforten als auch das Rathaus in Oldendorf, das jetzt Bürgerhaus genannt wird, zu behalten. "Das ist zwar teurer als die Unterhaltung einer zentralen Stelle, doch wir halten an diesem fusions-orientierten Beschluss fest", betont Holger Falcke. Allerdings habe die Prüfung durch die Firma NSI Consult ergeben, dass nur rund ein Drittel aller Bürgerkontakte in Oldendorf stattfinden. "Da müssen wir die Öffnungszeiten oder den Personalschlüssel eventuell anpassen", so der Verwaltungs-Chef.

Insgesamt sollen in naher Zukunft in der Samtgemeinde-Verwaltung entweder zwei halbe oder eine ganze Stelle neu geschaffen werden. Sowohl in der Akquise von öffentlichen Fördermitteln als auch im Bereich Gebäudemanagement sollte das Personal aufgrund erhöhten Arbeitsaufkommens aufgestockt werden, so die Berater. Der Samtgemeinderat beschloss auf seiner Sitzung vergangene Woche, den Empfehlungen der Firma NSI Consult nachzukommen.