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Ehrung für Marion Weidt aus Düdenbüttel

Marion Weidt schied aus der Lokalpolitik aus

Letzte Ratssitzung / Stiftung Unterstützte Park-Projekt

tp. Düdenbüttel. Haushaltsangelegenheiten beschäftigten den scheidenden Rat der Gemeinde Düdenbüttel auf der letzten Sitzung. Zudem wurde Marion Weidt (FWG) als zweite stellvertretende Bügermeisterin aus dem Amt verabschiedet.

Bürgermeister Heinz Mügge ehrte Marion Weidt mit einer Urkunde und einem Wein-Präsent. Sie schied nach zehnjähriger Zugehörigkeit im Rat und Verwaltungsausschuss aus. Für sie war es "eine anstrengende Zeit": In ihre aktive politische Phase fiel die Planung und der Bau des umstrittenen, größten Schweinemaststalls im Landkreis Stade in Düdenbüttel. Weidt will politisch "erstmal eine Ruhepause" einlegen. Sie bleibt Vorsitzende des Vereins "Wir sind Düdenbüttel". Die Gruppe plant Events wie Flohmärkte und das "Kino für Kinder".

Sie will sich weiter in der Asylbebewerberhilfe engagieren. Im Frühjahr organisierte der "Arbeitskreis Grefenmoor" mit Spenden eine Traumhochzeit in Weiß für ein junges syrisches Paar, das sich auf der Flucht kennengelernt hatte (das WOCHENBLATT berichtete). Laut Weidt gebe es nun in der kommunalen Flüchtlingsunterkunft, dem Ex-Landhotel Grefenmoor, viel zu tun: u.a. müsse bei der Gebäudefunktion nachgebessert werden.

Anneke Schuldt (FWG) wurde nach fünfjähriger Zugehörigkeit aus dem Rat verabschiedet. Sie hat sich auch als Landfrau einen guten Ruf erworben.
Erfreut waren die Lokalpolitiker über die Kostensenkung für die Maßnahme „Alter Friedhof“ um 20.000 Euro. Nachdem die Bingo-Umweltstiftung einen entsprechenden Zuschuss für die Umwandlung des ehemaligen Gottesackers zu einem Park gewährt hatte, beträgt der Eigenanteil der Gemeinde noch 19.000 Euro.

Bei dem Umbau des Tennishauses wird die Gemeinde als alleiniger Bauherr auftreten. Insgesamt wird der kommunale Eigenanteil für die Maßnahme um 44.000 Euro höher ausfallen.

Mit der Einrichtung einer dritten Gruppe im „Kinnerhuus“ sind Umbaubauarbeiten erforderlich, die mit insgesamt 120.000 Euro veranschlagt werden. Die Mehrkosten sind durch Einnahmen aus Grundstücksverkäufen im Baugebiet „Osterdamm“ gedeckt.

Finanziell sei die Gemeinde mit einem Sachvermögen von vier Millionen Euro und einer Überschussrücklage von 600.000 Euro bei nur 170.00 Euro Schulden "sehr gut aufgestellt", bilanzierte Bürgermeister Mügge.

Die Gemeinde hat in diesem Jahr verschiedene Straßenbaumaßnahmen durchgeführt, wie „Am Osterberg“, „Graf-Dudo-Platz“, an der Kreuzung Friedhofstraße/Osterfeldstraße“ sowie am Fußweg beim Spielplatz am „Steinkamp“. Die Maßnahmen sind fertig oder stehen kurz vor der Vollendung. Das Bauvolumen beträgt insgesamt rund 90.000 Euro.