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Entscheidung vor der Sommerpause

Samtgemeinde-Bürgermeister Holger Falcke

Nach Flop für Scharbatke: Wer Wird Verwaltungsvize der Super-Kommune?

tp. Oldendorf-Himmelpforten. Der Start der neuen Super-Kommune auf der Stader Geest, der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten, verlief holperig. Nach der Abstimmungs-Schlappe für Thomas Scharbatke wird die Stelle des Verwaltungs-Vizes bis auf Weiteres vakant bleiben. Eine Entscheidung wird erst in einigen Monaten erwartet.

Wie berichtet, hatte der Rat der zum Januar fusionierten neuen Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten Thomas Scharbatke überraschend eine Abfuhr erteilt. Scharbatke, Ex-Verwaltungs-Chef der alten Samtgemeinde Oldendorf, sollte automatisch zum Stellvertreter seines bisherigen Himmelpfortener Amtskollegen und neuen Samtgemeinde-Bürgermeisters Holger Falcke werden. Doch die Politik entschied sich auf der jüngsten Ratssitzung für eine öffentliche Ausschreibung der Stelle.

Gegenüber dem WOCHENBLATT kommentierte Thomas Scharbatke den Flop: "Ich bin der Verlierer der Fusion." Auch Holger Falcke, der sich seit Beginn der Fusionsverhandlungen für Thomas Scharbatke als seinen Stellvertreter eingesetzt hatte, hatte nach eigenen Worten "mit einem solchen Abstimmungsergebnis nicht gerechnet".

Nach einigen Überlegungen entschied sich Thomas Scharbatke dafür, sich trotz der Niederlage im Rahmen des förmlichen öffentlichen Ausschreibungsverfahrens um das Amt des Ersten Samtgemeinderates zu bewerben. Die Ausschreibung wurde vor wenigen Tagen veröffentlicht. Insider gehen davon aus, dass sich neben Scharbatke weitere Verwaltungs-Profis für den gut bezahlten Posten interessieren.

Die Entscheidung über die Besetzung der Stelle trifft der Samtgemeinderat. Vorschlagsberechtigt ist ausschließlich Samtgemeindebürgermeister Falcke. Er kann einen Kandidaten nur einmal vorschlagen. Wird er nicht gewählt, muss es anschließend um eine andere Person gehen. Für das Auswahlverfahren wird ein begleitendes Findungsgremium aus Mitgliedern des Rates gebildet. Holger Falcke rechnet damit, "dass die Entscheidung vor der Sommerpause gefällt wird".