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Eulen und Fledermäuse im Plangebiet in Himmelpforten

Zuhörer in der Eulsete-Halle (Foto: tp)

Einzelhandelszentrum nur mit Ausnahme vom Artenschutzrecht möglich / Landkreis Stade entscheidet

tp. Himmelpforten. Volles Haus in der Eulsete-Halle: Großer Andrang herrschte am Montag bei der von Bürgern seit langem geforderten Info-Veranstaltung der Gemeinde Himmelpforten zu dem von der ostfriesischen Investorengruppe Bünting geplanten Einzelhandelszentrum zwischen der Bundesstraße 73 und der Bahnhofstraße in Himmelpforten. Bei dem von Kritikern als überdimensioniert eingestuften Nahversorgungszentrum mit Aldi-Discountmarkt, Combi-Lebensmittel-Vollsortimenter, Rossmann-Drogerie, einem Fachmarkt und weiteren Geschäften sowie einem Großparkplatz mit 200 Stellplätzen, für das ein Großteil der alten Bäume im Steinmetz-Park gefällt werden soll, gibt es aus planerischer Sicht eine bedeutende Hürde: In dem Gebiet nistet die seltene Waldohreule. Für fünf Fledermausarten ist das Areal Jagdrevier.

Laut dem von der Gemeinde beauftragten Stadtplaner Uwe Cappel ist die für das Einzelhandelsprojekt nötige Änderung des Bebauungsplanes nur durch eine Ausnahme vom Artenschutzrecht möglich. Das letzte Wort hat hier die Naturschutzbehörde des Landkreises.

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