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"Facelifting" für die Friedhofskapelle

Zeigt auf das marode Kapellendach: Rolf Wieters, Chef des Bauausschusses

Dach marode: Sanierung für 40.000 Euro / Lack für Fenster und Türen

tp. Himmelpforten. An der in den 1970er Jahren errichteten Friedhofskapelle auf dem kommunalen Gottesacker in Himmelpforten nagt der Zahn der Zeit. Nun wird das Gebäude umfassend saniert. Vor kurzem haben die Zimmerleute mit der Arbeit begonnen.
"Wir haben die Kapelle viele Jahre leider vernachlässigt", sagt Rolf Wieters (69, CDU), Vorsitzender des Bauausschusses der Gemeinde Himmelpforten, die Trägerin der Kapelle ist. Grund für den Sanierungsstau seien Finanzierungsprobleme, erklärt Wieters. "Für die Modernisierung des Gebäudes gibt es keine Zuschüsse aus öffentlichen Fördertöpfen." Nachdem Wieters die nötige Instandsetzung mehrfach in die politische Diskussion gebracht hatte, stimmte nach seinem Angaben die große Mehrheit in den Gremien dem "Facelifting" für die Kapelle zu.
Derzeit tauschen Bauprofis tragende Balken am Dach aus, die durch eindringende Nässe Schaden genommen hatten. Anschließend wird das Dach mit Teerpappe wieder weich eingedeckt. Ein weiterer Teil des Dachs, der mit Ziegeln gedeckt ist, wird von Moos befreit und mit einer Schutzschicht versehen. Ebenfalls von Moos befreit wird die Außenmauer aus Klinkern. Zudem bekommen sämtliche Holzteile wie Fensterrahmen und Türen einen neue Lackierung.
In die Baumaßnahme investiert die Gemeinde Himmelpforten rund 40.000 Euro. "Wir hoffen, dass wird damit für die kommenden Jahre vorgesorgt haben", sagt Rolf Wieters.
• Die Fertigstellung wird für Ende Juni angepeilt.