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Grüne: "A20 nicht finanzierbar"

tp. Oldendorf. Bei der Mitgliederversammlung der Grünen aus den Samtgemeinden Oldendorf und Himmelpforten im Landgasthof Heins in Oldendorf war der Eingangsbereich dekoriert mit Plakaten der Partei: „Wir sind am Zug“, war dort zu lesen. Dies wies auf den Themenschwerpunkt Verkehr hin. Die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Susanne Menge, war Gast der Versammlung. Sie bezeichnete die Verkehrspolitik in Hannover als "schwieriges Pflaster": Die von der alten Landesregierung in Berlin angemeldeten Verkehrsprojekte, insbesondere die Küstenautobahn A20 (früher A22) durch den Kreis Stade, seien "absolut nicht zu finanzieren", denn allein die Kosten der niedersächsischen Wünsche würden den Gesamtetat des Bundesverkehrsministeriums übersteigen. Anwesende Vertreter der Initiative gegen die A22/A20 haben ebenso ihre Bedenken geäußert: Der Bedarf der Autobahn würde überdimensioniert dargestellt, die Kosten hingegen würden unverantwortlich niedrig kalkuliert.