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"Ich bin der Verlierer der Fusion"

Thomas Scharbatke: "Engagement für das große Ganze"

Nach Abstimmungs-Niederlage: Thomas Scharbatke bewirbt sich als Verwaltungsvize

tp. Oldendorf-Himmelpforten. Thomas Scharbatke (52) sagt: "Ich bin gegenwärtig der Verlierer der Fusion, obwohl es nur Gewinner geben sollte." Wie berichtet, hatte sich die große Mehrheit des Rates der neuen Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten kürzlich in geheimer Abstimmung überraschend dafür ausgesprochen, die für Scharbatke fest vorgesehene Stelle des Ersten Samtgemeinderates öffentlich auszuschreiben. Nach anfänglichem Zögern hat Scharbatke beschlossen, sich darauf zu bewerben.

„Ich bin gesund, motiviert, fachlich qualifiziert und geeignet, um das Amt des allgemeinen Vertreters des Bürgermeisters bei der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten bekleiden zu können“, sagt Diplom-Verwaltungs- und Betriebswirt Scharbatke, der zuvor Leiter des Umwelt- und Planungsamtes der Börde Lamstedt, Bauamtsleiter der Samtgemeinde Fredenbeck und zuletzt Chef der alten Samtgemeinde Oldendorf war. Zwischenzeitlich an ihn gerichtete Angebote aus Apensen und erneut aus Buxtehude für eine Bürgermeisterkandidatur habe er abgelehnt.

Scharbatke war bereits vor einigen Wochen als Bürgermeisterkandidat für Buxtehude und Bremervörde in die öffentlichen Diskussion geraten, was ihm offenbar einige Politiker der neuen Samtgemeinde übel nahmen. Scharbatke dazu: "Es ist vielleicht nachvollziehbar, wenn ich mich bei entsprechenden Anfragen Dritter um andere Perspektiven gekümmert habe. Allerdings sei es "bedauerlich", dass man sich in Bremervörde und Buxtehude nicht - wie verabredet - an Vertraulichkeit sowie Verschwiegenheit gehalten habe. "Von daher musste ich mein Interesse an einer möglichen Kandidatur konsequenterweise absagen, um glaubwürdig zu bleiben."

Offenbar liegt dem in Burweg lebenden, verheirateten Vater zweier Kinder noch immer viel an dem von Anfang an für ihn vorgesehenen Posten des Vertreters des Bürgermeisters der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten, Holger Falcke.

In einem Brief an die Fraktionen garantiert er „eine ehrliche, gewissenhafte sowie loyale und vertrauliche Zusammenarbeit" und bittet um Unterstützung, ihm dieses Amt befristet für acht Jahre zu übertragen. In diesem Zusammenhang wirft er selbstbewusst seinen kooperativen Führungsstil als Teamplayer, der auf Ehrlichkeit, Vertrauen und Menschlichkeit bedacht sei, in die Waagschale. Und: "Ohne mein loyales, vertrauliches sowie uneigennütziges Engagement für das große Ganze wäre es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht zur Fusion gekommen."