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Not-Krippe in Hammah nach Bremer Vorbild

Erleichtert: Bürgermeister Rainer Jürgens

Hammah: Personal für Container-Betreuung auf der Stader Geest komplett / Minimale Bauverzögerung möglich

tp. Hammah. Aufatmen könne die Eltern der 26 Kinder, die auf einen Krippenplatz im Geest-Ort Hammah warten: Die Interims-Lösung (das WOCHENBLATT berichtete mehrfach), eine aus besonderen Containern zusammengesetzte Unterkunft in Modul-Bauweise, soll bis Samstag, 15. Oktober, fertiggestellt werden. Zwischenzeitlich hätten die Mitglieder des Verwaltungsausschusses eine ähnliche Anlage in Bremen besichtigt und diese für gut befunden, berichtet Bürgermeister Rainer Jürgens. Die Hammaher Üeergangs-Krippe solle in etwa den gleichen Grundriss wie das Bremer Vorbild erhalten. Zudem sei seitens der Kommune die Suche des Personals abgeschlossen. Die benötigten sechs Erzieherinnen seien eingestellt worden.

Noch in dieser Woche wolle die Gemeinde den Auftrag für den Bau der kindgerechten Containeranlage, die hinter dem Feuerwehrhaus errichtet wird, an ein norddeutsches Spezial-Unternehmen erteilen, so Rainer Jürgens. Das Besondere: Statt einer standardmäßigen Elektroheizung bekommt die Anlage eine Zentralheizung. Wegen der erforderlichen besonderen Dämmung könne es zu einer erneuten leichten Bauverzögerung um maximal vier Tage kommen, räumt Jürgens ein.

Die Container-Krippe kostet 200.000 Euro und soll später von der Jugendfeuerwehr genutzt werden.

Für den Krippen-Neubau hat die Ausschreibung begonnen. Angepeilter Baustart ist im kommenden Frühjahr.

Hintergründe des Krippen-Notstands sind ein unerwarteter Babyboom, die Flüchtlingszuwanderung sowie der Zuzug von Neubürgern nach Hammah.