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Parkplatznot in Oldendorf behoben

Unternehmer Rudolf Mundt beklagt Parkplatzknappheit an der stark frequentierten Hauptstraße in Oldendorf

Politik schafft in der Ortsmitte Kurzzeit-Pkw-Stellplätze für Kunden

tp. Oldendorf. Wenn sich bürgerliches Engagement und die Bereitschaft der Politik zu einfachen Lösungen ergänzen, lassen sich lokale Probleme schnell beseitigen. Das zeigt ein positives Beispiel aus der Gemeinde Oldendorf: Nachdem sich Geschäftsleute darüber beschwert hatten, dass Dauerparker die knappen Kundenparkplätze an der Hauptstraße blockierten, reagierte der Rat auf seiner jüngsten Sitzung mit einer Entscheidung: Im Zentrum werden acht Kurzzeitparkplätze geschaffen.

Wie im WOCHENBLATT gemeldet, hatten Geschäftsmann Rudolf Mundt (Bauelemente-Tischlerei) und seine Unternehmer-Kollegen vom Blumenhaus Schulz, der Apotheke Kallenberger, dem „Landgasthof Heins“ und der Kreissparkasse einen schriftlichen Hilferuf an die Verwaltung gerichtet. Darin beklagten sie die aus ihrer Sicht kritische Parkplatzsituation im Umfeld der Seniorenresidenz. Deren 70 Mitarbeiter würden in der Nachbarschaft notgedrungen Parkplätze blockieren. Denn die Einrichtung selbst hatte bislang nur sieben Mitarbeiter-Stellplätze.

Rudolf Mundt kritisiert zudem, dass einige Falschparker die Sicht auf die ohnehin schlecht einsehbare Kurve der viel befahrenen Hauptstraße versperrt hätten.
In Kürze soll sich die Lage entspannen. Laut Bürgermeister Johann Schlichtmann beantragt die Gemeinde auf Ratsbeschluss die Umwidmung zweier Parkstreifen - ehemalige Bushaltestellen mit Langzeit-Parkplätzen - in Kurzzeit-Stellplätze. Dort gilt künftig eine maximalen Parkdauer von einer Stunde. Dafür muss nur noch die Verkehrsbehörde des Landkreises Stade ihr Okay erteilen.

Zwischenzeitlich seien auch erfolgreiche Gespräche mit der Einrichtungsleitung geführt worden. Die Mitarbeiter würden jetzt vermehrt im Wohngebiet am Schötthasen parken, so Schlichtmann. Überdies hätten einige Bewohner des Betreuten Wohnens, die kein Auto besitzen, ihren Mieterparkplatz der Seniorenresidenz überlassen. Potenzial für bis zu acht weitere Mitarbeiter-Parkplätze sieht Schlichtmann auf einem früheren Bauernhof in der Nachbarschaft. Der Landwirt sei bereit, die Fläche zu vermieten. Die Seniorenresidenz müsse allerdings selbst an ihn herantreten.