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Politiker befragen zur Schulpolitik

(sb). Was wünschen sich Schüler, Lehrer, Eltern und Schulleiter für die Zukunft? Das wollten Landtagsabgeordnete Petra Tiemann (SPD) und Stefan Politze, Sprecher der SPD-Landtagsfraktion wissen und luden kürzlich zu einer Info-Veranstaltung nach Oldendorf ein. "Wir wollen das Bildungschancengesetz mit vielen diskutieren, bevor der Landtag darüber im Juni abstimmt", sagte Stefan Politze.
Die Besucher, darunter Schüler- und Elternvertreter, Schulleiter aus unterschiedlichen Schulformen sowie Vertreter von Schulträgern, äußerten neben kritischen Bemerkungen auch Lob und stellten viele Fragen. Unter anderem wurde diskutiert, ob die Gymnasien schlechter gestellt werden, als die integrierten Gesamtschulen. Dazu erklärte Stefan Politze, dass die Gymnasien ihren hohen Stellenwert behalten werden. Mit der Rückkehr zum Abitur nach neun Schuljahren (G9) würden für integrierte Gesamtschulen und Gymnasien gleiche Voraussetzungen in der Schullaufzeit geschaffen, erklärte Politze. "Wir sorgen für Chancengleichheit zwischen den Schulformen", versprach der schulpolitische Sprecher.
Weiterer wichtiger Punkt der Diskussion war das Thema Inklusion. Befragungen hätten ergeben, dass Eltern und Pädagogen den Erhalt der Förderschulen Sprache und der Förderklassen Sprache an Grundschulen wünschen, sagte Politze. Deshalb hätten diese Schulen einen Bestandsschutz, der im neuen Schulgesetz verankert werde.