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Reduzierung der Sandtransporte ist das Ziel

Die OLH-Kandidaten Detlef Schäfer (hinten v. li.), Ralf Kupper, Stefan Holst, Raimund Grosser, Gerhard Dodenhoff und (vorne. v. li.) Rolf Pilwat, Dr.Rudolf Kinzinger sowie Angela Schwerdts (kl. Bild) (Foto: OLH/Angela Schwerdts)
 
Angela Schwerdts

Fragen an die Offene Liste Hammah zur Wahl / Ziele: Sauberer Bahnhof und örtliche Gastronomie

tp. Oldendorf-Himmelpforten. Zur Einstimmung auf die Kommunalwahl am 11. September gibt das WOCHENBLATT anhand von fünf Fragen an die Parteien und Wählergemeinschaften eine Orientierung für die Wähler. Heute fünf Fragen an die Offene Liste Hammah (OLH) im Rat der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten:

1. Was sind die drei wichtigsten Projekte, die Sie voranbringen möchten?
Neben unserem Auftrag, die Arbeit in den Räten transparenter zu gestalten, zielt unsere Politik darauf ab, Hammah lebens- und liebenswert zu erhalten und fortzuentwickeln. Drei wichtige Projekte in diesem Zusammenhang sind für uns: Instandhaltung bzw. Erweiterung der Dorfinfrastruktur (Wege und Straßen, alters-/familiengerechter Wohnraum, schnelles Internet), Sicherung und Verbesserung der „Nahversorgung“ im weitesten Sinne (Einzelhandel, Ärzte, Banken, Kindertagesstättet/Schule), die Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur; dazu gehört auch die Entlastung des Dorfes vom Durchgangsverkehr sowie die Reduzierung der Sandtransporte auf ein erträgliches Maß.

2. Wie stellen Sie sich die Integration der Flüchtlinge in Ihrer Gemeinde vor?
Wir bevorzugen eine dezentrale Unterbingung - vorrangig in Gemeinden mit Nahverkehrsanbindung - mit einem Minimum an Versorgungsmöglichkeiten. Hier können durch nachbarschaftliche Hilfe erste Integrationsschritte unterstützt werden. Die Bedeutung der Sprache für die Integration als bekannt vorausgesetzt, ist es unser Ziel, das Angebot an Sprachkursen gemeinsam mit den einschlägigen Trägern zu intensivieren.
Vereine und Institutionen, die sich um die Integration bemühen, sollten besonders unterstützt werden. Weiter sollten Praktikumsplätze im örtlichen Handwerk sowie in der Industrie eingeworben werden, um eine Integration durch Arbeit bestmöglich vorzubereiten.

3. Rege Bautätigkeit in den Hauptorten und einigen Mitgliedsdörfern – was außer günstigem Bauland wollen Sie Neubürgern bieten?
Neben bezahlbarem, altersgerechtem Wohnraum - sowohl für junge Familien als auch Senioren - legen wir Wert auf eine intakte und leistungsfähige Versorgungsinfrastruktur, die zumindest die täglichen Bedürfnisse der Einwohner befriedigen kann.
Der Neubau des zweiten Kindergartens/Kinderhorts weist in die richtige Richtung; zukünftig muss die Ausweisung neuen Baulandes mit dem Ausbau der Infrastruktur im Sinne einer ganzheitlichen, vorausschauenden Planung einhergehen.
Die Nahverkehrsanbindung im Tarifgebiet des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) durch den Metronom macht Hammah attraktiv und muss gepflegt und ausgebaut werden. Wichtig sind u.a. die Sauberkeit am Bahnhof, die Funktionsfähigkeit der Fahrscheinautomaten und weitere P/R-Plätze.
Die innerörtliche Gastronomie ("Landhaus Hammah") muss als die Begegnungsstätte mit einem attraktiven Angebot erhalten bleiben, ohne dabei den Gemeindehaushalt über Gebühr zu belasten.

4. Wie ist Ihre Meinung zum geplanten Einkaufszentrum an der Ortsdurchfahrt in Himmelpforten?
Grundsätzlich begrüßen wir jegliche Verbesserung der Nahversorgung, zumal, wenn sie auch von Hammaher Bürgern genutzt wird. Aber ein neues Einkaufszentrum in Himmelpforten fällt eindeutig in die Planungshoheit der Gemeinde Himmelpforten. Zur dortigen Versorgungssituation liegt ein Gutachten vor. Wir beobachten die Entwicklung mit Interesse, haben jedoch kein Mandat, Planungen und Absichten unserer Nachbargemeinde zu kommentieren.
Unsere Sorge gilt jedoch vorrangig dem Erhalt und Ausbau des Einkaufsmarktes in der Dorfmitte von Hammah, denn er ist für die ältere Bevölkerung ohne Auto lebensnotwendig.

5. Wie lässt sich das Abwandern der Bevölkerung aus entlegenen Dörfen der Samtgemeinde verhindern?
Ein eventuelles „Ausbluten“ steht in Zusammenhang mit der Qualität der örtlichen „Wohlfühl-Faktoren“ wie Nahverkehrsanbindung, Versorgungsmöglichkeiten im Nahbereich (Einzelhandel, Arzt) oder Verfügbarkeit schnellen Internets. Verbesserungen in diesen Bereichen müssen von den Gemeinden ausgehen. Die Samtgemeinde ist gefordert, im Einzelfall unterstützend tätig zu werden.


Kandidatenliste der OLH

Hier die Kandidatenliste der OLH für den Samtgemeinderat Oldendorf-Himmelpforten: 1. Gerhard Dodenhoff, 2. Dr. Rudolf Kinzinger, 3. Stefan Holst, 4. Detlef Schäfer, 5. Angela Schwerdts, 6. Rolf Pilwat, 7. Ralf Kupper, 8. Raimund Grosser