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Sandabbau Hammah: Initiative verfolgt "umfangreichere Ziele"

Die BI-Sprecher Rolf Supper (re.) und Dieter Loerwald vor einigen Wochen bei einer Demo gegen Transportlärm in Groß Sterneberg

Aktivisten mahnen zur Schonung des Naturschutzgebietes

tp. Groß Sterneberg. Sofern sich Gemeinde und Grundtückseigentümer über den Kaufpreis für Straßenbaugrundstücke einig werden, wird der geplante Schwerlastverkehr zwischen der Sandentnahmestelle in der Gemeinde Hammah und der Rotschlammdeponie der Firma Aluminium Oxid Stade (AOS) auf einem neu zu errichtenden Transportweg abseits der Siedlung Groß Sterneberg vorbei geleitet (das WOCHENBLATT berichtete). Während sich die Mehrheit der Anwohner diese Trassenvariante offenbar akzeptieren, haben die Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) „Fairer Sandabbau Hammah“ um Rolf Supper und Dieter Loerwald noch Anregungen zur Optimierung des Konzeptes.

"Die Bürgerinitiative ist nicht gegen die alternative Trassenführung in Groß Sterneberg. Ziel der BI ist es allerdings, möglichst viele der Störfaktoren zu reduzieren, die das Leben während eines solchen gigantischen Abbaus beeinträchtigen werden", heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme von Dieter Loerwald. "Wir befürchten, dass durch die aktuelle Konzentration auf die Trassenführung andere Störfaktoren wie die Arbeitszeit von zwölf Stunden täglich an sechs Wochentagen, die zu niedrigen Wälle zum Staub- und Lärmschutz der Anwohner und die Auswirkungen auf das angrenzende Naturschutzgebiet aus dem Blickfeld geraten. Wir verfolgen umfangreichere Ziele als nur die der Trassenführung, würden aber einer einvernehmlichen Lösung nicht im Wege stehen."