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„Sandtransporte durch die Wohnzimmer“

Nach einstimmigem Ratsvotum: Bürgerinitiative plant Protestaktion

tp. Hammah. In seiner Stellungnahme zum geplanten Sandabbau der Firma Aluminium Oxid Stade (AOS), die der Rat der Gemeinde Hammah auf seiner jüngsten Sitzung einstimmig verabschiedete, folgte die Politik erwartungsgemäß in weiten Teilen den Forderungen der Bürgerinitiative (BI) gegen den Tagebau. Doch den Gegnern ist dies nicht genug. Sie planen eine Demonstration.
Wie berichtet, will AOS bei Hammah im großen Stil Sand abbauen, um den Schutzwall der Rotschlammdeponie im Stadermoor zu erhöhen. In seiner Stellungnahme zu dem Mega-Vorhaben für den Landkreis als Genehmigungsbehörde verlangt der Rat - unisono mit den Gegnern - die Prüfung ein Spülverfahres mit Rohrleitungen zur Deponie anstelle der Sandtransporte Lastwagen und Treckern. Auch ist die Politik bereit, einen kommunalen Weg zur Verfügung stellen, um die Anwohner der Siedlung Groß Sterneberg hinsichtlich des Transportlärms zu entlasten. Bei der Sand-Förderung sollen leise, elektrische Geräte benutzt werden.
Diverse nachträglich Forderungen der Grünen-Ratsfrau Katjana Lorenz, die die BI unterstützt, schmetterte das Gremium mit CDU-Mehrheit ab, darunter den ausschließlichen Einsatz von Lastwagen und keiner Trecker statt großer Traktoren, von denen besonders starker Lärm sowie ein hoher Abgasausstoß ausgehen.
• Die BI veranstaltet am Freitag, am 8. Mai, eine Protestaktion gegen den Sandabbau in Groß Sterneberg. Am Sammelpunkt an der Groß Sterneberger Straße 14a und15a setzen sich um 16 Uhr Protestplakaten unter dem Motto „Sandtransporte durch die Wohnzimmer“ dekorierte landwirtschaftliche Fahrzeuge in Bewegung.