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"Wir sind auf einem guten Weg"

Samtgemeinde-Chef Holger Falcke und seine Stellvertreterin, die Erste Samtgemeinderätin Ute Kück

Super-Kommune Oldendorf-Himmelpforten: Verwaltungsteams haben sich gefunden / Positiver Finanzeffekt

tp. Oldendorf-Himmelpforten. Seit 1. Januar gibt es die Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten. Rund ein Dreivierteljahr nach der Fusion zur neuen Super-Kommune ziehen Samtgemeinde-Chef Holger Falcke und seine Stellvertreterin, die Erste Samtgemeinderätin Ute Kück, eine positive Zwischenbilanz: "Wir sind auf einem guten Weg." Die neu zusammengestellten Verwaltungsteams in den beiden Rathäusern hätten sich gefunden, zudem zeichneten sich erwartungsgemäß erste positive finanzielle Effekte durch den kommunalen Zusammenschluss ab, so Falcke und Kück.

Insgesamt 34 Mitarbeiter kümmern sich seit Jahresbeginn in den neu strukturierten Verwaltungen in Oldendorf und Himmelpforten um die Belange der rund 18.000 Bürger aus den Mitgliedsgemeinden Burweg, Düdenbüttel, Engelschoff, Estorf, Großenwörden, Hammah, Heinbockel, Himmelpforten, Kranenburg und Oldendorf. Zwei Drittel von ihnen arbeiten in Himmelpforten, der Rest in Oldendorf. Nach der Aufgabenneuverteilung haben zahlreiche Verwaltungsprofis Lehrgänge belegt. Zuletzt sei Britta Steinenböhmer als neue Standesbeamtin von einer neunmonatigen Schulung ins Himmelpfortener Rathaus zurückgekehrt, so Falcke.

Gut angelegt sehen Kück und Falcke den aus der Fusion resultierenden Extra-Betrag von 640.000 Euro, der der Samtgemeinde bis auf Weiteres jährlich zur Verfügung steht. Die Summe stammt u.a. aus den höheren Schlüsselzuweisungen vom Land, die der Kommune dank der gestiegenen Einwohnerzahl zustehen.

380.000 Euro wurden den Mitgliedsgemeinden zur freien Verfügung gestellt. Die übrigen 260.000 Euro flossen an die Samtgemeinde. Davon wurden 32.000 Euro in den Bau des neuen Bürgerbüros im Oldendorfer Rathaus investiert. Zudem leistete die Kommune eine Anschubfinanzierung von 33.000 Euro für den von einem Verein initiierten Bürgerbus, der Anfang kommenden Jahres den ehrenamtlichen Fahrbetrieb aufnehmen wird. Mit weiteren 30.000 Euro wurden Möbel und EDV-Technik für das Himmelpfortener Rathaus gekauft. Dort wurden auch Büros ausgebaut und das kleine Sitzungszimmer renoviert.

Ein großer Batzen der Extra-Haushaltsmittel floss in den Schuldenabbau. Die Samtgemeinde leistete eine Sondertilgung von 80.000 Euro, sodass zum Ende des Haushaltsjahres 2014 die Restschuld auf rund 2,1 Millionen Euro gesunken sein wird. Mit weiteren Zuschüssen unterstützte die Samtgemeinde die Schulen und den Bau eines Fußweges zum Bahnhof in Hammah. Und: Die sich aus der Fusion ergebenden Neuerungen sind längst nicht abgeschlossen: Als nächstes will die Verwaltung die Schaffung einer hauptamtlichen Tourismus-Stelle und einer Seniorenberatung anpacken.

Um sicherzugehen, dass die von der Politik im Vorfeld der Fusion versprochenen positiven Effekte auch wirklich beim Bürger ankommen, begibt sich die Verwaltung freiwillig auf den Prüfstand. Zum Jahresende soll laut Holger Falcke ein externes Fachbüro die Organisation der neuen Verwaltung auf Herz und Nieren checken.