Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Regen auf Knopfdruck in Oldendorf

Der Oldendorfer Sportvereins-Chef Matthias Tiedemann packt mit an: Auf dem Sportplatz installieren Spezialisten eine vollautomatische Beregnungsanlage. So ist sattes Grün auf den Spielfeldern auch während der trockenen Sommermonate garantiert (Foto: Montage MSR)

Neue Bewässerungsanlage im Rudolf-Pöpke-Sportzentrum

tp. Oldendorf. Bessere Trainings- und Wettkampfbedingungen schafft der Sportverein TuS Oldendorf um den Vorsitzenden Matthias Tiedemann für seine knapp 1.300 Mitglieder. Mit dem Bau einer Beregnungsanlage im Rudolf-Pöpke-Sportzentrum hat in der vergangenen Woche die insgesamt rund 180.000 Euro teure Sanierung begonnen. Die Sportplatzbewässerung schlägt dabei mit knapp 30.000 Euro zu Buche.

Dank der neuen Anlage müssen die Vereinsmitglieder den Rasen auf den beiden Plätzen (A und B) während der Sommermonate nicht mehr umständlich mit einem Wasserschlauch bewässern. "Das geschieht künftig auf Knopfdruck", freut sich Bürgermeister und Chef des Kreisleichtathletikverbands Stade, Johann Schlichtmann.

Für die Anlage wird ein neuer Brunnen gebohrt und eine moderne, elektronisch gesteuerte Pumpe installiert. Ein Sensor auf dem Tribünendach misst künftig den Niederschlag.

Für das neue automatische Bewässerungssystem hat die Firma Jürgen Scheele Abwassertechnik und Beregnungstechnik aus dem Raum Oldenburg auf den beiden Spielfeldern die Gräben für die Kunststoffrohre gefräst. Die Plastikleitungen wurden bereits verlegt. Hilfsbereite TuS-Sportler und Flüchtlinge hoben mit dem Spaten Erdlöcher für die Ventilkästen aus. Rechtzeitig zum Fußball-Saisonbeginn im August sollen die Plätze spielbereit sein.

Auf dem Sanierungsprogramm steht in diesem Jahr außerdem die Installation einer Flutlichtanlage mit sparsamer LED-Technik für 90.000 Euro bis zum Herbst. Weiter bekommt der Sportplatz neue Sitzplätze im Umkleideunterstand, eine Spielfeldbarriere und eine Maulwurfsperre.

Die Kosten teilen sich zu je einem Drittel die Gemeinde Oldendorf und der Kreissportbund, die Samtgemeinde steuert 13.000 Euro bei, den Rest übernimmt der TuS.

Schlichtmann und Tiedemann wollen mit der Sportplatzsanierung Anreize für private Bauprojekte zu setzen. Die Sportfunktionäre suchen, wie berichtet, einen Investor für ein Sporthotel in Oldendorf.