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Der Junge mit den heißen Reifen

Sören Beese hat schon viele Rennen gewonnen und war auch schon Niedersächsischer Vizemeister

Sören Beese hat ein großes Ziel: „Ich will bei den Deutschen Motocross Meisterschaften starten.“


sum. Himmelpforten.
Wer sich mit dem 14jährigen Sören Beese aus Himmelpforten unterhält, lernt einen zunächst etwas schüchternen Teenager kennen, bei dem man kaum vermutet, dass er seit seinem dritten Lebensjahr begeisterter Motocrosser ist. Doch die Augen strahlen, wenn er über sein Hobby spricht und man merkt, dass er diesen rasanten Sport über alles liebt.

Dabei waren es eigentlich Mama Maike und Papa Frank, die erst ihre Tochter Maibritt (16) und später Sören für die Extremsportart begeistern konnten. Maibritt hat das Crossen zwischenzeitlich wieder aufgegeben, Sören jedoch nimmt bis heute an den vom ADAC veranstalteten Renncups teil und war schon Niedersächsischer Vizemeister. Mit einem frechen Blick zu Vater Frank, der selbst Motocrosser ist, erklärt Sören stolz: „Mittlerweile bin ich sogar schneller als Papa.“

Im vergangenen Jahr verletzte sich der junge Flugkünstler gleich dreimal und musste lange pausieren. Daher freute er sich um so mehr, als er sich im Juni endlich auf seine neue „Husqvarna TC 125“ setzen konnte, eine Maschine mit 44 PS, die ohne Probleme 150 Kilometer pro Stunde fährt. „Doch so schnell fahren wir nicht,“ beruhigt der Teenager, der als einer der Jüngsten beim diesjährigen ADAC MX Youngster Cup (14 bis 23 Jahre) an den Start gegangen ist.

Viel Zeit für andere Hobbys hat Sören nicht. In den Sommermonaten verbringt er die Wochenenden auf der Rennpiste und trainiert zweimal in der Woche in Hamburg oder Bremen. Daneben stehen Schwimmen, Radfahren, Joggen und Muskelaufbau auf dem Programm. Doch so oft es geht, trifft sich der Realschüler mit seinen Kumpels auf der Skaterbahn in Himmelpforten, um dort auch einfach mal rumzuhängen oder Rapmusik zu hören. Auf die Frage, ob seine Freunde ihn beneiden, erklärt Sören: „Ein bisschen schon. Ist doch schließlich ein cooles Hobby, oder?“