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Chaos in Vahrendorf: Kita- und Schulverkehr sorgt morgens gefährliche Situationen

„Hier kommt es morgens zu extrem gefährlichen Situationen“, warnt Jacoba van den Aker-Welte
as. Vahrendorf. Morgens, kurz vor acht in Vahrendorf: An der Kreuzung Ehestorfer Straße/Kirchweg regiert für eine halbe Stunde täglich das Chaos. Grund ist der Verkehr zur Schule und Kita. Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Grundschule und zur Kita bringen und wieder wegfahren, Kinder, die mit dem Fahrrad zur Schule wollen, Schüler, die zu Fuß unterwegs sind - aus allen Richtungen trifft sich alles an dieser Kreuzung.
„Hier kommt es morgens zu extrem gefährlichen Situationen“, warnt Jacoba van den Aker-Welte. Wie viele Eltern bringt sie ihre Kinder in die Kita und zur Grundschule. Im Mai hatte sie sich mit einem Konzept für einen sicheren Weg zum Kindergarten und zur Schule an den Ortsrat gewandt. Ihr Ziel: „Unsere Kinder sollen sicher in der Kita und der Schule ankommen!“. Ein Schild, das auf die Geschwindigkeitsbegrenzung im Kirchweg hinweist, ein Bürgersteig vom Parkplatz zum Kita-Eingang - einige der Ideen hat die Gemeinde schon umgesetzt. Zu den Verbesserungen gehört auch die Kennzeichnung des vorgesehenen Schulwegs. Gelbe Fußspuren weisen hin auf den Weg, der gegenüber vom Kita-Neubau im Kirchweg beginnt und entlang des Kindergartens zur Fußgängerampel an der Ehestorfer Straße führt. „Man muss ein bisschen laufen, aber man kann so sicher vom großen Parkplatz zur Schule gehen“, sagt die Mutter. Trotzdem komme es zu gefährlichen Situationen, denn viele Eltern und Kinder, die vom Parkplatz im Kirchweg kommen, wählten nicht den vorgegebenen Weg, sondern gingen an der Straße entlang den kürzesten Weg und querten die Straße direkt an der Kreuzung, nicht an der Ampel.
Ein weiteres Problem: Im schmalen Kirchweg führt der Bürgersteig nur vom Parkplatz zur Kita. Wollen die Kinder zur Kreuzung, müssen sie auf der Straße gehen. „Im Sommer geht das ja noch, aber im Winter, wenn es dunkel ist, sind die Kinder schlecht zu sehen“, sagt Jacoba van den Aker-Welte.
Klar sei die Verlockung groß, den kürzesten Weg zu gehen. „Aber Eltern müssen Vorbild sein und die Straße bei der Ampel queren“, so die Vorsitzende des Kitabeirates. Sie schlägt vor, noch deutlicher, z.B. mit einem Schild, auf den vorgesehenen Schulweg hinzuweisen. Eine weitere Gefahrenstelle sieht sie für Autofahrer, die aus dem Kirchweg auf die Ehestorfer Straße fahren wollen. „Die Kinder kommen auf ihren Fahrrädern bergab aus Ehestorf angesaust, die Autofahrer müssen aufpassen!“
Das sieht auch der Ortsrat so. „Wir haben schon eine Markierung beauftragt“, gab Ortsbürgermeister Klaus-Wilfried Kienert auf der letzten Sitzung des Ortsrates bekannt. Ein dicker Streifen auf der Straße soll die Autofahrer zukünftig daran erinnern, an der Kreisstraße anzuhalten. Immer wieder ist die Verkehrsituation an dieser Kreuzung Thema im Ortsrat.