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Die Tier-Telepathin - Merja Molander-Wichert tritt mit Pferd, Fisch und Co. in Gedankenaustausch

Auch mit Hund Lilly ist Merja Molander-Wichert schon in Gedankenaustausch getreten
 
Merja Molander-Wichert konzentriert sich auf das Foto, um mit dem Hund „Volvo“ in Kontakt zu treten
mi. Neu Wulmstorf. Keine Klangschalen, keine Räucherstäbchen, noch nicht einmal Mandalas an den Wänden. Stattdessen ein gepflegtes Endreihenhaus, Familienfotos, Kekse auf dem Wohnzimmertisch, aus dem Radio Popmusik - sieht es so bei jemandem aus, der übersinnliche Kräfte hat? Offenbar schon. Denn hier wohnt Merja Molander-Wichert, verheiratet, Mutter einer Tochter und Telepathin.
„Ich unterhalte mich im Geist mit den Tieren, empfange ihre Emotionen. Einige Pferde haben dabei einen tollen Sinn für Humor.“ Merja Molander-Wichert erzählt, als wäre es das Normalste auf der Welt, mit Tieren in Gedankenaustausch zu treten. Für die gebürtige Finnin, die der Liebe wegen nach Neu Wulmstorf zog, ist es das wohl auch. Ihre Familie habe Wurzeln in Lappland. Dort pflegten die Menschen schon immer eine gewisse Spiritualität - auch in ihrer Familie gab es früher Schamanen. „Ich habe schon als kleines Kind mit den Tieren gesprochen. Die Leute dachten immer, ich führe Selbstgespräche“, erinnert sich Merja Molander-Wichert. Später habe sie damit aufgehört. Studium und die Arbeit als Sozialpädagogin waren wichtiger.
Erst vor zehn Jahren entdeckte sie ihre übersinnlichen Kräfte wieder. Eine Freundin suchte für ihr Pferd einen Tierkommunikator. „Da fiel mir ein, das habe ich doch früher auch gemacht“, sagt Merja Molander-Wichert. Sie habe dann versucht, mit dem Pferd telepathisch zu kommunizieren - es funktionierte. Eine andere Tierkommunikatorin habe genau das Gleiche wie sie von dem Gespräch mit dem Pferd berichtet. Das sei der Schlüsselmoment für ihre Laufbahn als Tierkommunikatorin gewesen.
Ihre Kunden sind verzweifelte Tierbesitzer, denen Ärzte und Experten nicht helfen konnten, oder echte Tierfreunde, die ihrem Liebsten mal jenseits von „Sitz, Platz - ja, das hast Du fein gemacht“, erreichen wollen. „Ich bin oft die letzte Hoffnung vor dem Schlachter“, scherzt sie. Die Kommunikation verläuft entweder über ein Foto oder direkt vor Ort. Dafür bringt sich die Tierkommunikatorin mittels Meditation in Trance und stellt dann die Verbindung zu dem Tier her. „Man muss sich das wie den Zustand kurz vor dem Einschlafen vorstellen, die Tiere vermitteln Gefühle, Sprache und Bilder“, erklärt die Telepathin. Was sie erlebt, schreibt sie auf. Später muss es durch den Tierbesitzer interpretiert werden. „Tiere denken anders als Menschen, sie kennen zum Beispiel keine Markennamen. Eine Katze würde nie sagen „ich fresse am liebsten Whiskas“, sondern stattdessen Farbe und Aussehen von Futter und Dose mitteilen.“
„Das ist doch alles Unsinn, alles nur billige Psychotricks!“ Solche Vorwürfe muss sich Merja Molander-Wichert öfter anhören. Dann kontert sie: „Was ist mit den vielen Tierhaltern, denen ich geholfen habe? Für die hat meine Telepathie jedenfalls funktioniert.“
Überhaupt verstehe sie nicht, warum es vielen so schwer fällt, zu akzeptieren, dass auch Dinge, die nicht messbar und wissenschaftlich belegbar sind, existieren. Merja Molander-Wichert ist sich jedenfalls sicher: Eigentlich sind fast alle Menschen telepathisch begabt, nur werde das nicht gefördert. „Sie denken an jemanden und der ruft an“, nichts anderes ist Telepathie...
Weniger spirituell klingt das Ganze beim Thema Kosten. Umsonst sind die Dienste der Tierkommunikatorin ebenso wenig wie die Kurse, bei denen sie ihr Wissen weitergibt. Bezahlt wird auch nicht mit Karma, sondern ganz irdisch und greifbar mit klingender Münze. Rund 80 Euro kostet eine telepathische Kontaktaufnahme, ein Wochenendseminar 125 Euro. Kostenfrei dazu gibt es das Gefühl, mit einer völlig „anderen“ Welt(sicht) konfrontiert zu werden.