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„Die Wiedervereinigung ist geglückt“

Dankbar für die Deutsche Einheit: Gerhard Käse (CDU, li.) mit dem Referenten Ingo Espenschied (Foto: Sybille Kahnenbley)
as. Nenndorf. „Die DDR war ein Unrechtsstaat und ein Terrorregime. Gott sei Dank, dass wir die Wiedervereinigung bekommen haben!“
Einen besseren Abschluss als diesen Diskussionsbeitrag hätte die gut besuchte Veranstaltung der Senioren Union zur Wiedervereinigung im Gasthaus Böttchers nicht finden können.
In Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung wurde der Politologe und Journalist Ingo Espenschied als Referent gewonnen. Mit seinem Vortrag „Deutschland in Europa - 25 Jahre Deutsche Einheit“ nahm er die Zuschauer mit auf eine multimediale Zeitreise.
Ausgehend von der Gründung der Sowjetunion brachte er seinem Publikum sowohl die Gründe für die Teilung Deutschlands als auch den Weg zur Wiedervereinigung in einem historischen Abriss näher. Bilder und Ausschnitte aus Fernseh-Dokumentationen sorgten für eine anschauliche Aufbereitung des Vortrags.
Dass das Ende der DDR auch ganz anders hätte verlaufen können, wurde in Espenschieds Ausführungen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen, den Befürchtungen der Nachbarländer und den maßgeblichen Gesprächen zwischen George Bush und Michael Gorbatschow deutlich.
25 Jahre nach der Wiedervereinigung, so Espenschied, sei die deutsche Bevölkerung der Ansicht, dass die Zusammenführung der beiden deutschen Staaten geglückt ist.
Der Politologe teile diese Ansicht, denn das Bild, das die Welt von Deutschland habe, habe sich grundlegend gewandelt. Erstmals habe Deutschland langfristig Frieden mit seinen Nachbarn und Zugang zu ihren Märkten. „Wir können glücklich darüber sein, dass die Wiedervereinigung geglückt ist“, schloss der Referent seinen Vortrag ab.
Im Anschluss erfolgte eine angeregte Diskussion, an der sich auch Bürger aus beiden Teilen Deutschlands beteiligten.
Das Vortragsformat „Doku:Live“ wurde von Ingo Espenschied zur politischen Bildung entwickelt. Europaweit hält er Vorträge zur Europäischen Geschichte.