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Die Zukunft als großes Thema

Prosteten auf 2016 an: v. li.: der Erste Gemeinderat Carsten Peters mit Axel Krones, Dagmar Soenksen und Helge Krüger vom Vorstand des Gewerbevereins

Gewerbeverein spricht sich für bessere Voraussetzungen zur Schaffung lokaler Arbeitsplätze aus

gb. Rosengarten. Wie gestalten wir die Zukunft der Gemeinde Rosengarten? Das war das große Thema beim Neujahrsempfang des Gewerbevereins Rosengarten im Gasthaus „Zum Kiekeberg“. Zu diesem Thema wollen sich die 81 Vereinsmitglieder aus Handel und Gewerbe in einem Netzwerk stärker einbringen. Dazu legte Schriftführer Axel Krones eine Agenda des Gewerbevereins vor. „Wir müssen die Integration der Flüchtlinge forcieren“, sagte Axel Krones. Da einige Unternehmen aus Handwerk und Gewerbe händeringend Personal suchen, könnte das durch Vermittlung von Arbeitsplätzen gelingen, so Krones. Ein weiterer Blick auf den Arbeitsmarkt war das Resultat der Studie „Rosengarten 2030“. Aus ihr ging hervor, das von den gemeindeweit 8.300 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten lediglich 440 auch in der Gemeinde arbeiten. Das soll sich nach Ansicht des Gewerbevereins ändern. Das soll durch die Schaffung von mehr Gewerberaum möglich werden. Krones verwies in diesem Zusammenhang darauf, das in dem Gewerbegebiet „Am Ohepark“ noch lediglich ein freies Grundstück verfügbar sei. Darüber hinaus, so Krones weiter, sei schnelleres Internet für die Gemeinde notwendig. Eine Forderung, die auch der Erste Gemeinderat Carsten Peters unterstützt. „Wir müssen auf kommunaler Ebene und gemeinsam mit dem Landkreis Harburg eine Lösung finden, und dafür auch Geld in die Hand nehmen“, sagte Carsten Peters. Erreicht werden soll eine Leistung von mindestens 100 MBit, statt der bisher im Förderprogramm als Ziel angestrebten 30 MBit. In einigen Teilen der Gemeinde liegt die Leistung bislang lediglich bei um die zehn MBit. Nach Lösungen wird auch im Bereich des Straßenverkehrs gesucht. Hier geht es darum, den Verkehrsfluss von und nach Hamburg zu verbessern. Als ein Bauteil davon nannte Peters ein besseres Baustellenmanagement. In den Blick rückte auch die Frage Sicherheit. „Die Einbrüche und Überfälle müssen für die Bürger und die Wirtschaft als Thema erkannt werden“, forderte Carsten Peters. Die Absicht des Gewerbevereins mehr Präsenz und Engagement zu zeigen, begrüßte Peters ausdrücklich. Dadurch würde die Politik die Wirtschaft wieder in vollem Umfang wahrnehmen und erkennen was sie tatsächlich leistet.