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Ein Fahrplan für die Zukunft

Fachmarktzentrumsbau in Nenndorf: Auch die sinnvolle Entwicklung des Gewerbes wird Teil von „Rosengarten 2030“
mi. Rosengarten.

Wie soll die Gemeinde Rosengarten sich bis zum Jahr 2030 entwickeln? Diese Frage ist die Arbeitsgrundlage für das Konzept „Rosengarten 2030“. Eine Art Fahrplan, für Gemeindepolitik und Verwaltung bei Zukunftsentscheidungen, wie ihn derzeit viele Kommunen aufstellen. Für Rosengarten ist das Konzept allerdings laut Aussage der Verwaltung kein Novum, sondern lediglich die Fortschreibung eines alten Entwicklungsplans der in den 70er Jahren aufgestellt wurde.

Erste Weichen für „Rosengarten 2030“ wurden bereits jetzt gestellt. Die Betreuung und Erstellung des Konzepts übernimmt demnach das Hamburger Planungsbüro „Kontor 21“. Der Dienstleister erhält dafür rund 75.000 Euro aus dem Steuersäckel. Bei der Erstellung von Zukunftskonzepten ist das Unternehmen kein Unbekannter in der Region. Auch die Samtgemeinde Jesteburg hat die Hamburger Planer mit der Erstellung von „Jesteburg 2020“betraut.
Die konkreten Arbeiten am Zukunftskonzept in Rosengarten sollen laut Rainer Alka, Hauptamtsleiter im Rathaus, Ende diesen Jahres starten. Abgeschlossen werden soll das Konzept nicht vor 2016. Hintergrund: Bevor es los geht, muss die Verwaltung noch einige Vorarbeit leisten. Der Flächennutzungsplan der Gemeinde aus dem Jahr 1978 mit seinen mittlerweile über 30 Änderungen soll zu einem einheitlichen Werk zusammengefasst werden. „Der Plan soll dann die Grundlage und Orientierungshilfe für das neue Zukunftskonzept sein“; erklärt Hauptamtsleiter Rainer Alka.
Ebenso wichtig: Das Raumordnungsprogramm des Landkreises für den Bereich Rosengarten. Eine Art „Masterplan“, bei dem der Landkreis, wie der Name schon sagt, verschiedenen Räumen verschiedene Nutzungsarten zuordnet - zum Beispiel Windenergie, Kiesabbau oder Landschaftsschutz. „Erst wenn die Beratungen über das Raumordnungsprogramm sowie die Bearbeitung des Flächennnutzungsplans abgeschlossen sind, steht die Grundlage, um mit Rosengarten 2030 zu beginnen“, so Rainer Alka.