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"Ein sinnvoller Schritt": Verein Ferienregion Nordheide aufgelöst / Regionalpark Rosengarten erweitert seine Aufgaben

"Gute Voraussetzungen geschaffen": Uwe Rennwald (Foto: Kontor 21)
(kb). "Wir wollen unsere Energien bündeln", sagt Carsten Reck Inhaber des Movieplexx in Buchholz, der zuletzt erster Vorsitzender des Vereins Ferienregion Nordheide war. Während der Mitgliederversammlung des Vereins in der vergangenen Woche ist dessen Auflösung beschlossen worden. Die touristischen Aufgaben im Regionalpark Rosengarten, zu dem die Stadt Buchholz, die Samtgemeinde Hollenstedt, die Gemeinden Rosengarten und Neu Wulmstorf sowie Teile des Bezirks Harburg zählen, sollen künftig beim Verein "Regionalpark Rosengarten e.V." zusammenlaufen.
"Die Vereine Ferienregion Nordheide und Regionalpark Rosengarten haben schon vorher zusammengearbeitet und sich ergänzt, dies ist ein sinnvoller Schritt, um Doppelstrukturen zu vermeiden", sagt Carsten Reck. Er sitzt künftig beim Regionalpark Rosengarten im Vorstand. Um mehr Partner aus der Tourismus- und Freizeitwirtschaft einzubinden, wurde die Zahl der Vorstandsmitglieder von neun auf elf erhöht. Neben Carsten Reck wurde Marc von Itter (Freilichtmuseum am Kiekeberg) neu gewählt. Im Amt bestätigt wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Arne Vaubel (Wildpark Schwarze Berge), Thomas Saunus (Gemeinde Neu Wulmstorf) und Heiner Albers (Samtgemeinde Hollenstedt). Der Landkreis Harburg wird nun von Hilke Feddersen statt von Rainer Rempe vertreten.
Künftig wird sich der Regionalpark Rosengarten neben der Entwicklung und Qualitätssicherung von Angeboten noch stärker als bisher auch um die Vermarktung dieser Angebote kümmern. Als zentrale Informationsstelle wird der Verein die Tourist-Information in Buchholz mit den bisherigen Mitarbeiterinnen Dörte Cohrs und Jana Smartly fortführen. Die Website www.regionalpark-rosengarten.de soll einem Relaunch unterzogen und um eine mobile Version erweitert werden. Alle Marketingaktivitäten werden eng mit der Lüneburger Heide GmbH als übergeordneter Marketingorganisation abgestimmt.
In den nächsten Monaten soll u.a. die Erweiterung barrierefreier Angebote und die Entwicklung einer Smartphone-App zu den Sehenswürdigkeiten im Regionalpark im Mittelpunkt stehen. Außerdem wurde die Einrichtung eines Tourismusbeirates beschlossen. Hier sollen Akteure aus der Region zusammenkommen und gemeinsam Konzepte erarbeiten.
"Die beschlossenen Veränderungen sind eine gute Voraussetzung, den Regionalpark auf seinem Weg zu 'der' Region für aktive Erholung im Großraum Hamburg voranzubringen", so Uwe Rennwald, 1. Vorsitzender des Regionalparks Rosengarten.
• Wer Interesse hat, beim Tourismusbeirat dabei zu sein, wendet sich an das Regionalmanagement Rosengarten unter Tel. 040 - 30685121 oder per E-Mail an s.theuerjahr@regionalpark-rosengarten.de.