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Einmal "Arielle" sein

"Mermaiding" begeistert große und kleine Nixen und auch den ein oder anderen Wassermann
b>mi. Buxtehude. Wünscht sich die schöne Disney-Heldin „Arielle“ nichts sehnlicher, als ein Mensch zu sein, träumt so manches „Menschenmädchen“ davon, einmal Meerjungfrau zu sein. In den USA ist wohl auch deshalb „Mermaiding“, zu deutsch Meerjungfrauenschwimmen, ein Mega-Trend. Jetzt gibt es das Schwimmen im Meerjungfrauen-Kostüm auch bei uns in der Region.
Auf den ersten Blick sieht es so aus, als seien Inka und Ilka Tesch geradewegs aus dem bekannten Disney-Film heraus geschwommen: Die Beine der Schwestern sind in einer große Flosse verschwunden. Laufen kann man in diesem Kostüm nicht mehr. Mit etwas Übung aber tatsächlich wie die kleine Meerjungfrau anmutig durch das Wasser gleiten. Auf dem Weg dorthin hilft ihnen Estha Deppe-Becker, Leiterin von „Robby die Schwimmschule“ in Buxtehude. Die Schwimmschule bietet als wohl erste in der Region Meerjungfrauenschwimmen an.
Das Schwimmen mit Monoflosse und buntem Schuppen-Kostüm ist für Kinder ein aufregender Spaß und gerade schwer angesagt. Wollen die Kleineren vor allem der Disney-Figur „Arielle“ nacheifern, ist es bei älteren Kindern die australische Teenie-Serie „H2O Plötzlich Meerjungfrau“, die den Trend setzt. Doch nicht nur Kinder sind von den verführerischen Wasserwesen fasziniert.
Es finden sich auch immer öfter erwachsene Wasserfrauen und sogar den ein oder anderen Wassermann. Eine dieser begeisterten Freizeit-Nixen ist Lydia Bellmann (29). Die ausgebildete Aqua-Pädagogin leitet die Meerjungfrauen-Schwimmkurse in der Buxtehuder Schwimmschule. Sie tauscht aber auch privat gerne Beine gegen „Fischschwanz“ und Silikonflosse. Mancher mag das albern finden, doch sollte man den Kraftaufwand, der dafür nötig ist, nicht unterschätzen. Die Monoflosse hat einen großen Wasser-Widerstand, das Schwimmen ist entsprechend anstrengend. „Mermaiding“ ist folgerichtig für manch erwachsene „Arielle“ mehr Fitnessprogramm als „Mädchentraum“. Um verführerisch wie eine Nymphe durch das Wasser zu gleiten, ist viel Disziplin nötig. Allein die Augen beim Unterwasserfotoshooting offen und die Luft anzuhalten, fordert einen starken Willen.
Seinen Ursprung hat das „Mermaiding“ in den USA. Dort erfreuen sich Fotoshootings in entsprechenden Kostümen schon lange großer Beliebtheit. Von hier war es dann nur ein „Flossenschlag“ zum Meerjungfrauenschwimmen.

„Mermaiding“ Kursus

Der Meerjungfrauen-Schwimmkursus vermittelt den richtigen Umgang mit der Monoflosse. Außerdem wird eine kleine Choreographie einstudiert. Die Teilnahmevoraussetzung sind ausreichende Schwimmfähigkeiten. Infos unter: www.robby-schwimmschule.de.

Kostüm nicht unterschätzen
Auch wenn das Schwimmen einfach aussieht, das Kostüm ist für Ungeübte schwer zu handhaben. Wer „Mermaiding“ ausprobieren will, sollte daher unbedingt einen professionellen Kursus besuchen. Auf keinen Fall dürfen Nichtschwimmer mit dem Kostüm ins Wasser.