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Fahrkartenautomat am Klecker Bahnhof bei Diebstahl zerstört / Metronom nimmt Stellung zum WOCHENBLATT-Bericht

Wo einst der Automat war, steht jetzt nur noch der Betonsockel
mi. Rosengarten. Der Fahrkartenautomat auf der „Hamburger Seite“ des Klecker Bahnhofs (Rosengarten) wurde zur Reparatur geschickt. Das Gerät war bei einem Aufbruchsversuch fast vollständig zerstört worden. Das teilte jetzt Metronom-Pressesprecher Björn Pamperin auf Anfrage des
WOCHENBLATT mit.
„Frühsport für Fahrgäste“ titelte das WOCHENBLATT in der Aus

gabe vom vergangenen Mittwoch. Hintergrund waren die Beschwerden von Pendlern, dass auf dem Bahnhof Klecken der Fahrkartenautomat am Hamburger Gleis abgebaut worden sei. Kunden würden darauf allerdings nicht hingewiesen. Wer vom Gleis Richtung Bremen komme, müsse so dreimal die Treppe rauf und runter laufen, bis er zu einem Fahrschein komme.
Dazu Pressesprecher Björn Pamperin: „Wir haben den Fahrkartenautomaten abgebaut und zur Reparatur ins Werk geschickt.“ Deren Dauer schätzt Pamperin auf sechs bis acht Wochen. Dem Unternehmen sei durch den versuchten Diebstahl ein Schaden von rund 40.000 Euro entstanden. Laut Pamperin habe man gleich nach dem Abbau des Automaten Hinweisschilder aufgehängt.
Und was ist, wenn jemand, der in Klecken einsteigen will, es nicht mehr schafft, den Automaten auf der anderen Gleisseite zu erreichen? „Es gibt selbstverständlich die Möglichkeit, im Zug eine Fahrkarte auf Rechnung zu kaufen“, so der Pressesprecher. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass betroffene Kunden sich nach dem Einstieg aktiv beim Schaffner melden und die Situation schildern. Anschließend erhielten sie unter Angabe ihrer persönlichen Daten eine Fahrkarte. Die Bezahlung müsse spätestens sieben Tage danach per Überweisung erfolgen. Ein „Notverkauf“ im Zug sei wegen der Statuten des HVV allerdings nicht möglich.