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Feuerwehrübung in Flüchtlingsunterkunft

Die Freiwilligen Feuerwehren Tötensen und Leversen-Sieversen übten am Montag den Ernstfall in der Flüchtlingsunterkunft (Foto: Landkreis Harburg)
as. Rosengarten. Am Montagabend ertönte um 19.15 die Feuerwehrsirene in Tötensen. In der Flüchtlingsunterkunft Hamburger Straße hatte die interne Brandmeldeanlage einen Alarm ausgelöst. Mit 25 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen rückten die Freiwilligen Feuerwehren Tötensen und Leversen-Sieversen aus.
Bei dem Alarm in der Flüchtlingsunterkunft handelte es sich um eine Übung, um den Einsatz so realitätsnah wie möglich zu proben.
Durch mehrere Fehlalarme in den letzten Monaten sei bei einigen Bewohnern der Unterkunft schon ein gewisser Gewöhnungseffekt eingetreten. Deshalb habe man sich dazu entschlossen, eine möglichst realitätsnahe Übung in der Flüchtlingsunterkunft durchzuführen, um die Bewohner zu sensibilisieren, erläuterte Torsten Lange, stv. Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Tötensen. Um den Einsatz möglichst realistisch zu gestalten, wurden Keller und Treppenhaus vernebelt und die Brandmeldeanlage ausgelöst und ein Brand nach technischem Defekt in der Waschküche simuliert.
Der Landkreis Harburg und der Betreiber Human Care waren mit einigen Mitarbeitern vor Ort, um sich ein Bild der Einsatzlage zu verschaffen. Ehrenamtliche Flüchtlingshelfer der Gemeinde waren ebenfalls vor Ort, sie vermittelten den Bewohnern die Übungssituation und motivierten sie zur Mitwirkung.
"Aus Sicht der Feuerwehr konnten wir Schwachpunkte aufdecken, die wir in unserer Stationsausbildung weiter vertiefen werden. Auch die Reaktion der Bewohner war gut. Wir haben mit der Übung gezeigt, dass die Freiwillige Feuerwehr die Lage hier schlagkräftig und professionell in den Griff bekommt", lautet das positive Fazit von Torsten Lange.