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Freilichtmuseum am Kiekeberg doppelt ausgezeichnet

Staatssekretärin Daniela Behrens (l.) bei der Übergabe der Zertifikate an Carina Meyer, Assistentin der Geschäftsführung im Freilichtmuseum (Foto: flmk)
mi. Rosengarten. „Barrierefreiheit geprüft“ und „besonders kinderfreundlich“: gleich zwei Auszeichnungen erhielten jetzt das Freilichtmuseum am Kiekeberg und der dazugehörige Museumsbauernhof Wenners-
torf. Verliehen wurden die Zertifikate von Niedersachsens Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens im Rahmen einer kleinen Feierstunde.
„Sie sind eines der ersten Freilichtmuseen in Deutschland, das dieses Zertifikat erhält“, sagte Daniela Behrens im Bezug auf die Barrierefreiheit. Das Freilichtmuseum darf sich jetzt offiziell „teilweise barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung“ nennen. Hinter dem Zertifikat steht das Projekt „Reisen für alle“ des „Deutschen Seminars für Tourismus“. Voraussetzung für die Zertifizierung ist die Kontrolle durch unabhängige Gutachter.
„Das Agrarium ist sogar komplett barrierefrei, darauf sind wir besonders stolz“, sagt Carina Meyer, Assistentin der Geschäftsführung im Freilichtmuseum. Das Museum verbessere ständig seine Infrastruktur, damit Menschen mit Gehbehinderung möglichst überall problemlos hingelangen können. So seien alle neuen Bauten komplett barrierefrei. Bei historischen Bauten bewege man sich allerdings immer auf einem schmalen Grat zwischen historischer Authentizität und Barrierefreiheit. Carina Meyer: „Alte Bauernhäuser haben Schwellen, der Lehmboden ist uneben, die Wege dazwischen bestehen aus Kopfsteinpflaster oder sind komplett unbefestigt - daran können wir kaum etwas ändern.“
Wiederholt ist das Museum außerdem mit der „KinderFerienLand-Auszeichnung“ zertifiziert, die an besonders kindgerechte, familienfreundliche Museen verliehen wird. Im Freilichtmuseum gibt es zum Beispiel für Kinder ein umfassendes Ferienprogramm und interessante Mitmachaktionen. „Das Programm für Kinder ist uns besonders wichtig, so können wir das Verständnis für die Region und ihre Kultur spielerisch fördern“, sagt Museumsdirektor Rolf Wiese.