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Freilichtmuseum am Kiekeberg gewinnt Innovationspreis der Niedersächsischen Sparkassenstiftung

Bei der Preisverleihung im Agrarium (v. li.): Marc von Itter, Geschäftsführer Kiekeberg, Landrat Joachim Bordt, Rolf Wiese, Museumsdirektor Kiekeberg, Dr. Sabine Schormann, Direktorin Niedersächsische Sparkassenstifung, Dr. Martin Hoernes, stellv. Generalsekretär der Kulturstifung der Länder, Heike Meyer, Stiftungsratsvorsitzende Kiekeberg, und Heinz Lüers, Vorstandvorsitzender der Sparkasse Harburg-Buxtehude
mi. Rosengarten. Eine besondere Auszeichnung erhielt jetzt das Freilichtmuseum am Kiekeberg. Die Niedersächsische Sparkassenstiftung würdigte die Arbeit des Museums mit einem mit 15.000 Euro dotierten „Innovationspreis“.
Der Kiekeberg erhält die Auszeichnung für die gelungene Neuausrichtung, die sich u.a in der Konzeption des Agrariums zeige, dass gesellschaftlich relevante Fragen von Nahrungsmittelproduktion und Ernährungsindustrie in den Fokus nehme, so Sparkassenchef Heinz Lüers.
Das Freilichtmuseum erhielt zum zweiten Mal eine Auszeichnung der Niedersächsischen Sparkassenstiftung. Im Jahr 1992 war der Kiekeberg mit dem Museumspreis für sein Konzept der Besucherorientierung ausgezeichnet worden.
„Das Freilichtmuseum am Kiekeberg verkörpert die Innovationskraft der gesamten Region“, würdigte Landrat Joachim Bordt die Leistung von Museumsdirektor Rolf Wiese und dessen Team. „Ort der Ideen, Förderverein des Jahres, Kulinarischer Botschafter - der Kiekeberg vereinigt eine wahre Perlenkette an Auszeichnungen auf sich“, so der Landrat. Dem Museum gelänge es, nicht nur Vergangenes darzustellen und die Geschichte der Region zu bewahren, sondern auch den Blick für Neues zu schärfen und aktuelle Themen zu beleuchten.
Dr. Martin Hoernes, stellvertretender Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, würdigte den Kiekeberg in Anlehnung an das Museumsmanifest des Literatur Nobelpreisträgers Orhan Pamuk als ein Museum, bei dem der Mensch im Zentrum stehe. Darüber hinaus beleuchte das Freilichtmuseum nicht nur die traditionell historische Perspektive, sondern öffne sich auch für aktuelle Fragestellungen und verstehe sich nicht zuletzt als ein sozialer Ort. Mit dem Agrarium habe sich das Museum zudem noch einmal neu erfunden. Dr. Martin Hoernes: „Der Mensch steht im Zentrum dieses Museums - und es sind die Menschen, die Mitarbeiter, die mit ihrem Herzblut die Erfolgsgeschichte dieses Hauses schreiben.“