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Geschichte begehbar machen: "Königsberger Straße" im Freilichtmuseum am Kiekeberg vorgestellt

Holen die Nachkriegszeit ins Museum: Förderer und Verantwortliche des Freilichtmuseums am Kiekeberg. Es ist ein bundesweit einmaliges Projekt: Das Freilichtmuseum am Kiekeberg holt mit der "Königsberger Straße" die Zeit von 1949 bis 1970 ins Museum und schafft so ein Gedächtnis für die folgenden Generationen. Dazu baut es einen Straßenzug mit sechs Häusern aus der Nachkriegszeit auf. Am 15. Juni erfolgt der erste Spatenstich, die Bauzeit des 6 Millionen Euro teuren Projekts ist auf sechs Jahre angelegt
as. Ehestorf. Es ist ein Mammutprojekt, das Geschäftsführerin Carina Meyer, Museumsdirektor Stefan Zimmermann, Alexander Eggert, Abteilungsleiter Volkskunde, und Museumsarchitektin Theda Pahl jetzt im Freilichtmuseum am Kiekeberg vorstellten: Mit der "Königsberger Straße" errichtet das Museum in den kommenden Jahren eine Baugruppe, die typisch für das Leben in der Nachkriegszeit ist und bis heute das Erscheinungsbild von Dörfern in ganz Deutschland prägt. Sechs Häuser, einschließlich Gärten, Straßenlampen, Litfaßsäule und Telefonzelle, bringen die Zeit von 1949 bis 1970 ins Museum. Das Gesamtprojekt ist auf 6,18 Millionen Euro angelegt und nach dem Agrarium das größte Projekt des Museums.
"Wir stellen dar, wie Einheimische, aber auch Neubürger die Aufbauzeit erlebten", sagt Museumsdirektor Stefan Zimmermann. Ausstellungen, Führungen und Mitmach-Aktionen zeigen den Alltag auf dem Dorf zu der Zeit und seinen Wandel. Die ersten Begleitprogramme sollen schon im kommenden Jahr beginnen, dann soll es Führungen und Aktionen rund um die bereits bestehende Nissenhütte, eine Notunterkunft aus der Nachkriegszeit, die den chronologischen Anfangspunkt der Königsberger Straße bildet, geben.