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„Gewinnen oder das Beste geben“ - Special Olympics in Buchholz

Lehrerin Lena Scott feuert David Hoppen an, der beim Special Olympic Schwimmfest im Wettkampf über 25 Meter Brustschwimmen antrat
mi. Buchholz. „Super David, weiter, zieh durch, weiter“ - frenetisch feuert Lehrerin Lena Scott ihren Schüler David Hoppen an. Der Elfjährige aus Lüneburg war einer von 214 Teilnehmern beim „Special Olympics Schwimmfest“ im Schwimmbad Buchholz. Schon seit zehn Jahren organisiert die Schule „An Boerns Soll“ in Kooperation mit Special Olympics Niedersachsen diesen besonderen Wettkampf, bei dem sich behinderte Sportler aus ganz Niedersachsen miteinander messen.
Rund 250 Sportler, 60 Helfer, dazu Lehrkräfte und Betreuer - das Orga-Team um Hans-Werner Süß und Nadine Tätzel von der Schule „An Boerns Soll“ hatte alle Hände voll zu tun. Im Minutentakt fanden Wettkämpfe statt, mussten Zeiten eingetragen, Helfer eingewiesen und Sieger ermittelt werden. Unterstützt wurde die Veranstaltung dabei von Schülern der BBS Buchholz, die als Freiwillige dem Orga-Team halfen und die Wettkampfgruppen betreuten. „In diesem Jahr haben wir noch mehr Teilnehmer als im vergangenen. "Toll das die Wettkämpfe wieder hier im Schwimmbad Buchholz stattfinden können, dafür möchte wir uns ganz herzlich bei Hans Wurlitzer und seinem Team bedanken, so Hans-Werner Süß.
Auch Sabine Schmitz, Vertreterin der Special Olympics Niedersachsen, war zufrieden mit der großen Resonanz. „In diesem Jahr bieten wir auch zum ersten Mal das Wasserlaufen an, ein Wettkampf für Teilnehmer, die nicht schwimmen können. Das wird sehr gut angenommen.“ Die Special-Olympics-Vertreterin betonte, für viele der teilnehmenden Athleten seien die Wettkämpfe die Vorbereitung zur Teilnahme an den deutschlandweiten „Special Olympics National Games“.
Finanziell unterstützt wurde das Schwimmfest durch die Spethmann Stiftung.
Die Wettkämpfe fanden immer in Fünfergruppen statt. Um ausgewogene Chancen zu schaffen, traten immer nur jeweils gleich gute Athleten gegeneinander an. Unter dem Jubel und anfeuernden Rufen der anderen Sportler, Freunden und Betreuer maßen sie sich im Brust-, Rücken- und Freistilschwimmen. Ganz im Sinne des Special Olympics-Eids: „Lasst mich gewinnen! Doch wenn ich nicht gewinnen kann, so lasst mich mutig mein Bestes geben!“