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Im WOCHENBLATT hinter die Kulissen geschaut

WOCHENBLATT-Redakteur Mitja Schrader erklärt den Schülern die Zeitungsproduktion (Foto: mum)
mi. Buchholz. Einen Blick hinter die Kulissen des WOCHENBLATT warfen jetzt acht Kinder und Jugendliche des Zeitungsprojekts der Offenen Jugendarbeit Rosengarten bei einem Besuch in der Redaktion in Buchholz.
„Wie kommen Texte und Bilder in eure Zeitung, wie teuer ist eine Anzeige?“ Viele Fragen musste WOCHENBLATT-Redakteur Mitja Schrader beantworten, der die Gruppe durch das Haus führte. Dabei lernten die jungen Besucher die einzelnen Arbeitsschritte der Zeitungsproduktion kennen - vom Schreiben der Artikel über das Zusammenstellen der einzelnen Seiten aus Texten und Anzeigen bis hin zum fertigen Produkt. Das dann in den Landkreisen Harburg und Stade Woche für Woche an über 400.000 Haushalte verteilt wird.
„Wir arbeiten mit modernen Computerprogrammen. Die Seiten für die Zeitung werden am Bildschirm entworfen. Früher wurde jeder Artikel auf der Schreibmaschine getippt, musste im Fotosatz belichtet, einzeln ausgeschnitten und aufgeklebt werden“, erzählte der Redakteur. Was bei den Schülern für ungläubige Blicke sorgte.
Auch das zur Verlagsgruppe gehörende Unternehmen „MSR“, das für das WOCHENBLATT unter anderem die Seiten druckfertig macht und den Anzeigensatz erstellt, wurde besichtigt. Hier zeigte Auszubildender Yanic Lühmann, wie eine Anzeige nach Kundenwunsch gestaltet wird.
Wie wird man eigentlich Redakteur? Auch darüber informierten sich die Jungen und Mädchen bei ihrer Führung durch das WOCHENBLATT-Haus. Lustig wurde es beim Stöbern in den Archivbänden des WOCHENBLATT. Vor allem Werbung aus den 1970ern und alte Schwarzweißfotos ließen die jungen Besucher schmunzeln.
Zum Schluss blieb sogar noch Zeit für die immer wieder gestellte Frage: „Was macht ein Redakteur, wenn er nicht weiß, worüber er schreiben soll?
Die Antwort: Gar nichts, denn das passiert nie.