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Inventur im Wildpark

bim. Rosengarten. Wiegen, messen, zählen - das, was im Wildpark Schwarze Berge in Rosengarten-Vahrendorf Standard bei der Gesundheitskontrolle ist, stieß bei den Medien auf riesiges Interesse. Nach der Winterruhe im Mittelpunkt: Dachs „Jan“ (7), eine Äskulapnatter und die Hängebauchschweine - die Lieblinge
der Wildpark-Besucher.
Die Äskulapnatter, eine Würgeschlange, die auch häufig das Apothekersymbol ziert, gehört zu den größten Schlangenarten Europas. Drei der Schlangen leben
im Wildpark. Das 16-jährige Exemplar, das von den Tierpflegern Hannah Spierling (30) und Bastian Pulst (24) vermessen wurde, ist inzwischen 1,60 Meter lang - 1,5 Zentimeter länger als noch im vergangenen Oktober.
Ihnen kann im Wildpark niemand entkommen: den niedlichen Hängebauchschweinen,
die sich nicht nur in ihrem weiträumigen Gehege, sondern gern auch auf den Wegen tummeln. 34 Stück zählte Tierpfleger Sven Eisenach (36). Bei den keinesfalls dummen Schweinen herrscht Geburtenkontrolle, wie Geschaftsführer Arne Vaubel
erläuterte, denn sonst erblicken pro Wurf bis zu acht oder sogar mehr Ferkel das Licht der Welt. Der Eber wird deshalb getrennt von der Gruppe gehalten.
Der zahme Dachs „Jan“ (7) musste auf die Waage - natürlich nicht ganz freiwillig, sondern dank der Überzeugung mit „Leckerchen“. Das Ergebnis: Mit 11,2 Kilogramm macht er - trotz Bäuchleins - eine gute Figur.
Und so werden alle der über 1.000 Tiere aus rund 100 verschiedenen Tierarten im Wildpark Schwarze Berge regelmäßig vermessen, gewogen und gezählt.