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Keiner holte den Königstitel: Schützenverein Emsen-Langenrehm ein Jahr ohne Majestät

"Die Situation sollte uns zum Nachdenken anregen": Schützenvereinspräsident Jörn Klein
ce. Emsen. Traurige Gesichter beim Schützenverein Emsen-Langenrehm: Beim Königsschießen am Samstag traf keiner der Anwärter gut genug, um die Nachfolge des bisherigen Regenten Frank Oelkers anzutreten. Der Verein steht nun vor einem Jahr ohne Majestät. "In der jüngeren Vergangenheit hatten wir immer einen König. Dass es diesmal nicht geklappt hat, freut uns natürlich nicht, aber wir müssen das Beste daraus machen", sagt Vereinspräsident Jörn Klein (44), der 2008 selbst König war. "Die Lage ist nicht dramatisch. Sie sollte uns aber zum Nachdenken darüber anregen, was wir dazu beitragen können, dass das jetzt vakante Amt im nächsten Jahr wieder besetzt wird." Die repräsentativen Aufgaben, die sonst der Schützenkönig habe - etwa bei Besuchen befreundeter Vereine - werde jetzt der Vorstand übernehmen.
Als Kinderkönige wurden Linea Kadow und Peter Raeker proklamiert, Jungschützenkönigin darf sich Melina Kadow nennen. Beim Schießen gingen Silber- und Volksbankorden an Frank Oelkers, den Bundesorden erhielt Henning Wessel. Auch angesichts dieser Erfolge freute sich Jörn Klein schließlich über ein "extrem gelungenes und gut besuchtes Schützenfest".
Damit für den derzeit 95 Mitglieder starken Verein der Nachwuchs möglichst langfristig gesichert ist, haben die Schützen viel vor. "Nach den Sommerferien werden wir eine große Aktion starten, um Verstärkung für den Spielmannszug und Schießsport zu bekommen", so Jörn Klein.