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Landkreis-Projekt „Dreh-Ab!“ prämiert Schulen, die sich für den Klimaschutz engagieren

Setzen sich fürs Energiesparen ein (v. li.): Christian Ters (Stabsstelle Klimaschutz), IGS-Schüler Nick Heinsohn und Hannes Walther, IGS-Lehrerinnen Anna Maria Kutta und Ann-Marikje Frischkorn; Stefanie Diekmann und Hanna Kamieth (beide Schubz) und Erster Kreisrat Kai Uffelmann
(as). „Da wo es hell ist, geht am meisten Wärme verloren“, sagt Connor Ohde. Er besucht die Oberschule Salzhausen und stellte jetzt vor, was er und seine Kollegen aus dem Energieteam unternommen haben, um an ihrer Schule Energie und Wasser zu sparen. Unter anderem haben sie die Schule von außen mit einer Wärmebildkamera fotografiert, um zu schauen, wo Energie entweicht. Außerdem kontrollieren sie in den Pausen und nach dem Unterricht, ob alle Geräte abgeschaltet und die Heizungen heruntergedreht wurden.
Bereits zum vierten Mal prämiert „Dreh-Ab!“, ein Projekt des Landkreises Harburg, Schulen, die sich für das Energiesparen einsetzen. 16 Schulen aus dem gesamten Landkreis haben im vergangenen Jahr am Projekt teilgenommen. Rund 150 „Energiemanager“ waren in kleinen Teams aus Schülern, Lehrern und Haustechnikern im Einsatz und haben herausgefunden, wo an ihrer Schule Spar-Potenzial liegt und ihre Mitschüler informiert. Insgesamt wurden so 10.500 Schülern im Landkreis Harburg das Energie- und Wassersparen nahe gebracht.
Für durchgeführte Energiesparaktionen erhalten die Schulen Punkte, für die die Schulen mit Prämien von 750 bis 1.500 Euro ausgezeichnet werden. Mit 135 von 150 möglichen Punkten waren die Schüler der IGS Buchholz am aktivsten. „Sie machen mehr als nur Energiesparen, sie motivieren andere, mitzumachen“, sagte der Erste Kreisrat Kai Uffelmann, der die Schüler auszeichnete. Mit dabei waren auch die Mitarbeiterinnen des Schubz (Umweltbildungszentrum der Hansestadt Lüneburg).
Das E-Team der IGS Buchholz hat sich mit dem richtigen Lüften beschäftigt. Bei der Aktion „Zimmerwetter“ wurde ein Raum mit Kunstnebel gefüllt. Anschließend wurde geschaut, bei welcher Art des Lüftens der Nebel am schnellsten entweicht, also der beste Luftaustausch stattfindet. Zusätzlich haben die Energiesparer der IGS ihren Mitschülern mit gut sichtbaren Plakaten und Präsentationen erklärt, worauf man achten sollte. „Alle 20 bis 30 Minuten sollte man für drei bis fünf Minuten Fenster und Tür weit öffnen und für Durchzug sorgen“, erklärte IGS-Schüler Hannes Walther. Nicht gut sei es, die Fenster auf Kipp zu stellen. „Da kommt zu wenig Sauerstoff, dafür aber viel Feuchtigkeit in den Raum, das kann Schimmel verursachen“, so der Energiespar-Profi. Lehrerin Ann-Marikje Frischkorn ist begeistert: „Wir haben sofort eine positive Rückmeldung erhalten. Durch das Lüften können sich die Schüler besser konzentrieren“, sagt Ann-Marikje Frischkorn.
Diese Schulen haben mitgemacht: Gymnasium am Kattenberge, Realschule am Kattenberge, Integrierte Gesamtschule aus Buchholz; Gymnasium und Oberschule Salzhausen; Gymnasium Meckelfeld und Oberschule im Seevetal; Gymnasium, Johan-Peter-Eckermann-Realschule und Wolfgang-Borchert-Schule aus Winsen; Ericht-Kästner-Realschule aus Tostedt; Oberschule Rosengarten; Ernst-Reinstorf-Schule aus Marschacht, Oberschule Jesteburg, Estetalschule aus Hollenstedt, Oberschule Hanstedt.
• Mehr auf www.landkreis-harburg.de/dreh-ab.