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Landwirtschaftskammer Niedersachsen informierte in Nenndorf über Auswirkungen der neuen Düngeverordnung

Der Präsident der LWK, Gerhard Schwetje (Foto: Ehrecke / LWK)
(as). Über die praktischen Folgen der im Juni in Kraft getretene Düngeverordnung informiert jetzt die Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen. In Nenndorf klärten die Experten der Kammer rund 90 Besucher aus der Agrarbranche darüber auf, wie die geänderten Vorgaben für Nährstofflieferanten wie Gülle, Festmist oder Mineraldünger sich in der Praxis möglichst effizient anwenden lassen.
Das Ziel der neuen Verordnung: Die Belastung von Boden und Grundwasser möglichst gering zu halten, während Pflanzen mit den notwendigen Nährstoffen versorgt und die Fruchtbarkeit des Bodens erhalten werden.
Das neue Recht bringt Änderungen in den Bereichen Pflanzenbau, Tierhaltung, Technikeinsatz und Betriebswirtschaft mit sich. Z.B. muss der Landwirt vor der Ausbringung von Dünger pro Schlag den fürs Pflanzenwachstum nötigen Stickstoff- und Phosphatbedarf der jeweiligen Kultur ermitteln und das Ergebnis aufzeichnen. Wer später die dokumentierten Nährstoffwerte überschreitet, riskiert ein Bußgeld. Überhaupt soll der Stickstoffeinsatz optimiert und insbesondere der Einsatz von mineralischem Stickstoffdünger eingespart werden. Dabei kann laut Kammer moderne Landtechnik helfen. Werden Gülle und Gärreste mit Schleppschuhverteilern oder mit Injektoren direkt in den Boden eingebracht, werde die Gefahr von Ammionakverlusten reduziert, heißt es.
„Wir wollen intensiv dabei mithelfen, ein nachhaltiges Nährstoffmanagement den Höfen möglich zu machen“, so Gerhard Schwetje, Präsident der LWK. • Mehr Infos unter www.lwk-niedersachsen.de.