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"Man hopst da so lang" - Radweg zwischen Leversen und Sottorf gleicht einer „Buckelpiste“

„Das ist ein reiner Flickenteppich“ sagt Bernhard Engwer, der regelmäßig entlang der K26 mit dem Fahrrad zwischen Sottorf und Leversen unterwegs ist
as. Sottorf. Touristische Fahrrad­routen, ein Radschnellweg nach Hamburg - der Landkreis Harburg hat sich auf die Fahne geschrieben, den Fahrradverkehr zu fördern. Fährt man mit dem Fahrrad entlang der K26 von Leversen nach Sottorf, ist jedoch schnell Schluss mit dem Fahrspaß: Der Weg zwischen den Rosengartendörfern ist durchzogen von tiefen Schlaglöchern, die zwar notdürftig aufgefüllt wurden, aber harte Übergänge vorweisen. „Das ist ein reiner Flickenteppich“, sagt Bernhard Engwer (68) aus Hamburg-Sinstorf. Der passionierte Fahrradfahrer ist mehrmals pro Woche mit dem Fahrrad auf der Strecke unterwegs. „Man hopst da so lang“, kritisiert er. Besonders problematisch: Risse im Asphalt, an denen der über Berg und Tal verlaufende Weg Wellen schlägt. „Wenn es schnell ins Tal geht, können die Unebenheiten ganz schön gefährlich werden.“ Ginge es nach Engwer, sollte man den Radweg komplett erneuern, anstatt immer weiter zu flicken.
„Dass da etwas gemacht werden muss, das wissen wir“, sagt Kreissprecher Bernhard Frosdorfer. Die provisorischen „Schönheitsreparaturen“ habe man schon gemacht, eine Komplett-Sanierung sei für 2018 geplant, so Frosdorfer. Ob und wie der Weg saniert wird, hänge aber noch davon ab, wie der Kreistag im Rahmen der Haushaltsplanung entscheidet. „Der Weg ist im Rahmenprogramm enthalten, jetzt muss die Politik die finanziellen Mittel dafür bewilligen“, sagt Bernhard Frosdorfer.
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