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Ortseinfahrt Langenrehm soll sicherer werden

Eine Rennstrecke: Die Ortseinfahrt Langenrehm, die Schul-Bushaltestelle wird von vielen Autofahrer dabei übersehen
mi. Emsen/Langenrehm. Die Situation ist gefährlich, doch noch ist nichts passiert. Schulkinder, die an der Ortseinfahrt Langenrehm zum oder vom Schulbus kommen und die Emsener Dorfstraße (Kreisstraße 26) überqueren, haben es nicht leicht, sicher auf die andere Seite zukommen. Die Bushaltestelle liegt nur ein paar Meter hinter dem Ortsschild, links und rechts nur freie Flächen, nichts, was heranrasenden Autofahrern signalisieren könnte: Achtung Ortschaft, langsam fahren. Um die Situation zu entschärfen, haben sich jetzt alle Fraktionen im Planungsausschuss einstimmig für die Einrichtung einer Querungshilfe ausgesprochen, allerdings nicht zum ersten Mal.
Das Problem: Die Bushaltestelle liegt an einer Kreisstraße, hier ist nicht die Gemeinde, sondern der Landkreis Harburg zuständig. Zwar könne auch die Gemeinde Rosengarten tätig werden, Voraussetzung ist aber, dass sie dem Landkreis eine fertige Planung vorlegt. "Das ist mit Kosten verbunden", erklärt Rainer Alka Hauptamtsleiter im Nenndorfer Rathaus. Dann müsse der Landkreis die Planung absegnen, erst wenn das geschehen ist, könne die Gemeinde Rosengarten auf eigene Rechnung dort zum Beispiel eine Querungshilfe einrichten. Wohl auch wegen dieser vielen Unbekannten wurde die Querungshilfe daher schon einmal verworfen. Diesmal hoffen die Initiatoren des Antrags rund um den SPD Abgeordneten Hans-Hermann Böttcher die sinnvolle Maßnahme mit EU-Geld zu finanzieren.
Hintergrund: Emsen und Langenrehm erhalten Fördermittel aus dem Dorferneuerungsprogramm der EU. Von den Geldern jüngst wurde die alte Stellmacherei in Langenrehm restauriert. In Emsen soll ein Dorfgemeinschaftshaus gefördert werden. Weiter unten auf der Prioritätenliste für die Förderung steht allerdings auch die Erneuerung der Ortseinfahrt. Es bestünde somit eine Chance, die Querungshilfe durch EU-Geld zu finanzieren.
Rainer Alka gibt allerdings zu bedenken, dass der ganze Prozess gerade erst am Anfang steht. Die Gemeinde werde die Beratungen mit dem Landkreis noch in diesem Jahr beginnen. Alka bezweifelt allerdings, dass noch vor dem Abschluss des neuen Haushalts 2017 etwas passiert.